Metropolregion Mitteldeutschland-3D-Druck-Branche diskutiert aktuelle Trends

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3D-Druck-Branche diskutiert aktuelle Trends

06.04.2017
Dr. Bernd Schmidt, Mitteldeutschers Netzwerk Rapid Prototyping enficos

Auf dem 4. Mitteldeutschen Forum "3D Druck in der Anwendung" diskutieren Branchenexperten über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen metallische Werkstoffe und Kunststoffe, Folgeverfahren und biomedizinische Anwendungen. Die Tagung findet am 17. Mai 2017 an der Hochschule Mittweida statt.

„Mit dem 3D-Druck von Metallen und biomedizinischen Applikationen stehen zwei absolute Wachstumsthemen im Bereich der Rapid Technologien im Mittelpunkt unseres diesjährigen Forums. Die Teilnehmer erwartet dazu eine Vielzahl spannender Vorträge und Gesprächsforen, welche sowohl die aktuellen Innovationsthemen aus der Forschung als auch die konkreten Anwendungsfälle der Unternehmen in den Fokus nehmen“, kündigt Netzwerkkoordinator Dr. Bernd Schmidt vom Mitteldeutschen Netzwerk Rapid Prototyping enficos an.

⁞⁞⁞ Foto: Dr. Bernd Schmidt, Netzwerkkoordinator des Mitteldeutschen Netzwerk Rapid Prototyping enficos ⁞⁞⁞

Martin DuligDen Auftakt des 4. Mitteldeutschen Forums "3D Druck in der Anwendung" bilden – nach einem Grußwort von Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaats Sachsen – drei hochkarätige Plenarvorträge. So berichtet Elena López vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahlentechnik Dresden über neueste Entwicklungen bei Hybridverfahren für die Generative Fertigung. Dem Thema 3D-Druck von Metallen widmet sich André Streek vom Laserinstitut der Hochschule Mittweida. Im Mittelpunkt des Vortrages von Stefan Kaierle, Laser Zentrum Hannover, steht die „Additive Fertigung für medizinische Anwendungen – die Implantattechnologie der Zukunft“. Anschließend werden in vier Sektionen mit insgesamt 16 Vorträgen die neuesten Entwicklungen in den Bereichen metallischer Werkstoffe und Kunststoffe, Folgeverfahren und biomedizinischer Anwendungen thematisiert und mit den Teilnehmern diskutiert.

⁞⁞⁞ Foto: Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaats Sachsen ⁞⁞⁞

Begleitend zum Forum präsentieren Unternehmen und F&E-Einrichtungen der Branche ihre Projekte, Produkte und Dienstleistungen sowie Forschungsergebnisse in einer Ausstellung. Diese Kooperationsbörse ermöglicht es den Teilnehmern außerdem, im persönlichen Gespräch über aktuelle Themen zu diskutieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Zum 4. Mitteldeutschen Forum 3D-Druck werden über 100 Teilnehmer und 30 Aussteller aus ganz Deutschland erwartet. Die Anmeldefrist für Teilnehmer läuft noch bis zum 5. Mai 2017. Interessierte Aussteller können sich noch bis zum 30. April 2017 anmelden.

Die von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland unterstützte Tagung wird gemeinsam vom Mitteldeutschen Netzwerk Rapid Prototyping enficos und der Hochschule Mittweida veranstaltet. Das Laserinstitut Hochschule Mittweida (LHM) gehört zu den führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Lasertechnik in Deutschland. Bereits seit 2001 wird hier erfolgreich an der Erzeugung von Mikroteilen aus Metall und Keramik geforscht. Zukünftig soll auch die Vermittlung der Rapid Technologien an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Hochschule weiter ausgebaut werden.

Das Mitteldeutsche Netzwerk Rapid Prototyping enficos entstand im Jahr 2008 aus dem vom BMBF geförderten Innovationsforum Rapid Prototyping, welches gemeinsam von der Merseburger Innovations- und Technologiezentrum GmbH mitz und der Hochschule Merseburg gestartet wurde. Nach dem Auslaufen der Förderung wurde die Netzwerkinitiative für regionale Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Branche erfolgreich weiter geführt und vereint aktuell 20 Mitglieder aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Zitate

Dr. Albrecht Schröter
Stadt Jena

"Die Region Mitteldeutschland ist auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Ebene eng miteinander verbunden. Die kooperative Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch in diesen Bereichen bietet die Chance, Mitteldeutschland im internationalen Wettbewerb aussichtsreich zu positionieren."

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