Metropolregion Mitteldeutschland-Auftakttreffen der Projektgruppe „Gewässerlandschaft Mitteldeutschland“

Kultur & Tourismus

Auftakttreffen der Projektgruppe „Gewässerlandschaft Mitteldeutschland“

08.09.2016
Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig

Zu einer ersten Sitzung hat sich die neue Projektgruppe „Gewässerlandschaft Mitteldeutschland“ als Teil der Arbeitsgruppe Kultur und Tourismus und dem Dach der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland zusammengefunden. Grundlage für die Arbeit der Projektgruppe ist das Tourismuswirtschaftliche Gesamtkonzept für die Gewässerlandschaft im Mitteldeutschen Raum (TWGK).

Zur Auftaktsitzung der Projektgruppe, welche von Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig, und Stefan Voß, Geschäftsführer der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH, geleitet wird, kamen gut 35 Teilnehmer. Darunter auch die maßgeblichen Akteure und Gründungsmitglieder der Projektgruppe: Der Grüne Ring Leipzig, das Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig, die Ferropolis GmbH, die LTM GmbH sowie regionalen Tourismusvereine von Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bei der Organisation und Koordination wurden und werden die Projektgruppenleiter durch die FR-Regio-geförderten Umsetzungsmanagements, die in Sachsen-Anhalt und Sachsen seit Ende letzten Jahres aktiv sind, unterstützt.

⁞⁞⁞ Foto: Heiko Rosenthal, Leiter der Projektgruppe "Gewässerlandschaft Mitteldeutschland" und Bürgermeister & Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig ⁞⁞⁞

Eingeleitet wurde die Sitzung mit der Vorstellung des Tourismuswirtschaftlichen Gesamtkonzeptes für die Gewässerlandschaft im Mitteldeutschen Raum (TWGK), welches einen Masterplan zur touristischen Entwicklung bis 2030 enthält. Dabei wurden die Leuchtturmprojekte „Kulturstätten am Wasser“, „Anbindung des Saale-Elster-Kanals an die Saale mit Schiffshebewerk“ sowie „Mitteldeutsche Event- und Kulturlandschaft“ als Kernthemen der Auftaktsitzung herausgestellt.

Eines der im TWGK formulierten Hauptziele, die Steigerung der Erlebbarkeit der „Kulturstätten am Wasser“, wird im gleichnamigen Leuchtturmprojekt formuliert. Die Teilnehmer der Sitzung waren sich einig, dass zahlreiche Orte und Teilräume in Gewässernähe existieren, die jedoch maximal lokal wahrgenommen werden. Gleichzeitig zeigten sich Kulturschaffende, wie die Hochschule für Grafik und Buchkunst, Hochschule für Musik und Theater, das Schauspiel Leipzig, sowie das Bach-Archiv und Händel-Haus zunehmend daran interessiert, Veranstaltungen und Projektideen außerhalb der bekannten Konzertsäle und Bühnen zu realisieren und neue Orte zu nutzen.

Auch der in einer Länge von 11 km vorhandene und nutzbare Teil des Saale-Elster-Kanals wird, trotz des ihm zugeschriebenen großen Entwicklungspotenzials, derzeit kulturell kaum bis gar nicht genutzt. Daher ist die Steigerung der Erlebbarkeit des vorhandenen Kanalteils ein zentrales Entwicklungsziel in der Umsetzung des TWGK, welchem sich die Projektgruppe von nun an verstärkt widmen wird. Auf diese Weise sollen die Bedeutung und der Wert der Wasserstraße auf höherer Ebene ins Bewusstsein gerufen werden.

In der Sitzung geäußerte Projektideen werden im Oktober bei Vorortterminen mit den Teilnehmern der Projektgruppensitzung diskutiert. Eine Auswertung dieser Exkursionen findet dann in der nächsten Sitzung der Projektgruppe „Gewässerlandschaft Mitteldeutschland“ statt, welche für Anfang Dezember vorgesehen ist. 

Zitate

Burkhard Jung
Stadt Leipzig

"Für die Stadt Leipzig ist es selbstverständlich, dass sie sich in einer starken Metropolregion engagiert, um gemeinsam in einem kooperativen und partnerschaftlichen Miteinander die Zukunft der Region zu gestalten."

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