Metropolregion Mitteldeutschland-Clusterjurys ermitteln die Short-List des 2017er IQ-Jahrgangs

IQ Innovationspreis Mitteldeutschland

Clusterjurys ermitteln die Short-List des 2017er IQ-Jahrgangs

13.04.2017
Hanka Fischer, Metropolregion Mitteldeutschland

Aus den 149 Bewerbungen, die für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2017 eingegangen sind, haben die rund 50 Clusterjuroren eine Short-List mit 29 Finalisten bestimmt. Unter diesen werden nun die Clustersieger und der Gesamtsieger des diesjährigen Wettbewerbs ermittelt.

„Unsere Clusterjurys haben in den vergangenen zwei Wochen jede einzelne Bewerbung intensiv auf Herz und Nieren geprüft. In dieser spannenden Phase werden erstmals die inhaltlichen Konturen des diesjährigen IQ-Jahrgangs und der Netzwerkgedanke hinter dem Wettbewerb für die beteiligten Akteure sichtbar. Entscheidend für die hohe Qualität der jetzt ausgewählten Innovationen und für den Erfolg des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ist dabei das intensive Engagement der ehrenamtlichen Juroren, denen unser großer Dank für ihre Arbeit gilt“, erklärt IQ-Projektleiterin Hanka Fischer.

⁞⁞⁞ Foto: Hanka Fischer, Projektleiterin des IQ-Wettbewerbs ⁞⁞⁞

In der jetzt abgeschlossenen 1. Juryphase bewerteten die Juroren alle Bewerbungen nach wirtschaftlichen und fachlichen Kriterien. Eine Fachjury, bestehend aus hochqualifizierten Mitgliedern der mitteldeutschen Wirtschaft und Wissenschaft, prüfte alle eingereichten Innovationen hinsichtlich der fachlichen Aspekte. Außerdem bewerteten die drei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deloitte, Ernst & Young und KPMG die Bewerbungen nach wirtschaftlichen Faktoren. Im Ergebnis entstand eine Shortlist mit den 29 Finalisten des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2017.

Im Cluster Automotive wurden von der Jury folgende Finalisten ausgewählt: Das Startup Seriot LMS Development Concept  aus Markkleeberg mit seinem neuartigen Auspacksystem „DefoCube®“ zum automatischen Defolieren, das Unternehmen pediaCONSULT aus Belgershain mit der Konditionierung von Kraftstoffen mittels C02, die Chemnitzer NAVENTIK GmbH mit einer innovativen Software zur präzisen Umwelterkennung für autonome Fahrzeuge, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg mit ihrer neuartigen Fügetechnologie zur Herstellung von Multi-Material-Bauweisen sowie die Dresdener Symate GmbH mit der IoT-Plattform Detact® – einer Big Data-Lösung für Produktionsprozesse.

Zu den Besten im Cluster Chemie/Kunststoffe gehören die Chemnitzer Unternehmen CarboSax GmbH mit der nachhaltigen Herstellung von kostengünstigen Carbonfasern für den Leichtbau und die inca-fiber GmbH mit dem Galvanischen Metallisieren von Kohlenstofffasern. Weitere Cluster-Finalisten sind die Dresdener watttron GmbH, die ein innovatives Heizsystem für Thermoform-Prozesse entwickelte, die LKT Lausitzer Klärtechnik GmbH sus Luckau mit ihrem Faserverbund-basiertem Sanierungsverfahren zur Tragwerks-Rehabilitation von Beton-Pumpschächten sowie die Leipziger Texlock GmbH, die sich mit einem innovativem Fahrradschloss aus Hightech-Textilien bewarb.

Zu den Finalisten im Cluster Energie/Umwelt/Solarwirtschaft zählen das Stendaler Unternehmen Schubert&Langenbeck mit seinem Solar-Hybrid-Konzentrator „TOBECK-e“ und das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP aus Halle/Saale mit einer Lösung zur Bestimmung der Anfälligkeit installierter Solarmodule für Potentialinduzierte Degradation. Darüber hinaus nehmen die FLAXTEC GmbH aus Radebeul mit einer Innovation zum Photovoltaik Recycling, das Dresdener Fraunhofer-Institiut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU mit dem „Solar Curtain“, einer energieautarken Fassadenverschattung sowie die beiden Dresdener Unternehmen Infrasolid mit einem miniaturisiertern Hochtemperatur-Infrarotstrahler für die optische Detektion von Gasen und die wattron GmbH aus Dresden mit einem „Cera2Heat“, einem innovativen Heizsystem für Thermoform-Prozesse am Cluster Elevator Pitch teil.

Im Cluster Informationstechnologie sind die folgende Bewerber im Kreis der Finalisten vertreten: Die Leipziger Webdata Solutions GmbH mit der E-Commerce-Lösung „blackbee“ für Händler und Hersteller, die Merseburger exceeding solutions UG mit ihrem Testsystem für den Smart Meter Rollout und die TU Dresden mit „Stimme 2.0“, einem weltweit einzigartigem System für künstliche Sprache. Zu den weiteren Finalisten gehören die Vesputi UG aus Magdeburg mit der Innovation „NETZ:MAP – Liniennetzpläne neu gedacht“, die Erfurter CrowdArchitects GmbH mit der Community-Plattform CrowdTV, das Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS aus Dresden mit „Li-Fi GigaDock“ sowie die Jenaer Preventicus GmbH mit der Smartphone-App „Preventicus Heartbeats“.

Im Cluster Life Sciences qualifizierten sich Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die eine Fruchtwasserinfusion beim vorzeitigen Blasensprung entwickelten, die Magdeburger HASOMED GmbH mit der Innovation „RehaIngest“ zur Diagnostiak und Therapie von Schluckstörungen sowie die TU Dresden mit Designer-Rekombinasen für die Genom-Chirurgie. Mit den beiden Jenaer Unternehmen oncgnostics GmbH und ihrer Innovation „GynTect 2.0“ zur Gebärmutterhalskrebsdiagnostik sowie Redwave Medical, das eine innovative Lösung zur Blutdruckmessung entwickelte sowie der MINT Engineering GmbH aus Dresden mit der Algenproduktion an Gebäudefassaden schafften es drei weitere Bewerber auf die Cluster-Shortlist.

Die Finalisten des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2017 nehmen an den Cluster Elevator Pitches teil, die im Zeitraum vom 20. April bis 3. Mai stattfinden. Aus dem Kreis der Präsentierenden werden jeweils der Erst- und Zweitplatzierte in den fünf mitteldeutschen Clustern ermittelt. Diese werden dann zum Elevator Pitch am 18. Mai eingeladen, um unter ihnen den Gesamtsieger des diesjährigen IQ-Wettbewerbs durch eine branchenübergreifende Jury zu bestimmen. Die jeweiligen Erst- und Zweitplatzierten der Cluster sowie der Gesamtsieger des diesjährigen IQ-Wettbewerbs werden im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 20. Juni 2017 im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ in Zwickau der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zitate

Jürgen Dannenberg, Landkreis Wittenberg

"Erfolgreiche Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung enden nicht an Kreis- oder Ländergrenzen. Globale Perspektiven auf der einen und der demografische Wandel auf der anderen Seite verlangen ein intensives Miteinander aller Akteure. Die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland bietet dazu eine länderübergreifende Aktionsplattform."

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