Metropolregion Mitteldeutschland-Dow investiert 300 Millionen Euro in mitteldeutsche Chemiestandorte

Dow investiert 300 Millionen Euro in mitteldeutsche Chemiestandorte

14.03.2017
LOGO Logistikregion Halle

Stärkung des regionalen Standortmarketings der Logistikregion Halle

Die Chemieindustrie profitiert von guten Rahmenbedingungen für Transport und Logistik

Das größte ostdeutsche Chemieunternehmen Dow Olefinverbund GmbH hat umfangreiche Investitionen in seine mitteldeutschen Standorte in Schkopau, Leuna und Böhlen angekündigt. 300 Mio. Euro sollen in den Erhalt und die Modernisierung bestehender und den Bau neuer Chemieanlagen fließen.

Die Chemie ist mit einem Umsatz von 6,9 Mrd. Euro eine der wichtigsten Industriebranchen in Sachsen-Anhalt, die mehr als 13.000 Menschen beschäftigt. Mit einem Exportanteil von 44% agiert sie erfolgreich auf internationalen Märkten und ist hochproduktiv.

Seit der deutschen Wiedervereinigung hat die Chemieindustrie einen umfangreichen Transformations-prozess durchlaufen und profitiert heute von hervorragenden Rahmenbedingungen. Das Konzept der Chemieparks entstand in Mitteldeutschland und wurde hier weiterentwickelt. Im Rahmen des CeChemNet kooperieren die ostdeutschen Chemieparks in Schkopau, Leuna, Bitterfeld-Wolfen, Zeitz und Schwarzheide um gemeinsam für neue Ansiedlungen zu werben. Alle Chemiestandorte bieten große Flächenpotentiale mit einer sehr guten Infrastrukturanbindung und einem kompletten Serviceangebot durch die Chemieparkbetreiber. Mit den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Saalekreis und Burgenlandkreis besteht eine sehr enge Kooperation, um Genehmigungs- und Verwaltungsprozesse schnell und unbürokratisch für die Investoren abzuwickeln.

Die mitteldeutschen Chemiestandorte bieten auch für den Transport und die Logistik sehr gute Rahmenbedingungen. Die Chemieparks sind über ein umfangreiches Pipelinenetzwerk miteinander vernetzt. Das KTSK Terminal organisiert den kombinierten Verkehr vom Dow ValuePark in Schkopau und ist besonders spezialisiert auf den Transport von Chemiegütern. Im letzten Jahr wurde die Kapazität auf 120.000 TEU verdoppelt und die Lagerflächen für Gefahrgüter ausgebaut. Auch der Chemiepark Leuna investiert momentan aktiv in die Verbesserung der Schienenanbindung und die Lagerkapazitäten am Standort. Mit der Fertigstellung der Zugbildungsanlage in Halle im Jahr 2018 wird die schon bestehende gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur weiter verbessert. Damit kann sich Mitteldeutschland als Drehscheibe für die Transporte nach Mittel- und Osteuropa entwickeln.

Kontakt
Landkreis Saalekreis:
Herr Wege
johannes.wege@saalekreis.de
✆ 03461 / 40 10 05

Burgenlandkreis:
Herr Böhm
wirtschaftsamt@blk.de
✆ 03445 / 73 - 1308

Zitate

Gerd Schmidt
CMS Hasche Sigle

"Als Wirtschaftsrechtsanwälte engagieren wir uns dort, wo auch unsere Mandanten tätig sind. Mitteldeutschland hat noch viel Potenzial, was es gemeinsam zu heben gilt. Die Metropolregion ist dabei ein wichtiger Partner."

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