Metropolregion Mitteldeutschland-Inszeniert: Deutsche Geschichte im Spielfilm

Inszeniert: Deutsche Geschichte im Spielfilm

05.08.2017 bis 07.01.2018
Leipzig
Deutschland

Die Wechselausstellung „Inszeniert“ des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig zeigt, welche Themen der deutschen Geschichte die Kino- und Filmlandschaft seit 1945 prägen. Worin unterscheiden sich ost- und westdeutsche Filme zum Widerstand im Nationalsozialismus? Wie beeinflussen Heinz-Erhardt-Filme wie „Mein Mann, das Wirtschaftswunder“ das Bild der Bundesrepublik der 1950er-Jahre? Und in was für einem Umfeld entdecken Regisseure in der jüngeren Vergangenheit Themen wie Flucht und Vertreibung der Ostpreußen?

Die Gestaltung der Ausstellung orientiert sich an der Architektur von Kinos und Filmstudios. Sie umfasst sieben Themenbereiche, in denen immer ein Film im Vordergrund steht, der eine besonders große öffentliche Wirkung erzielte. Zum Beispiel „Operation Walküre“ über den Widerstandskämpfer Stauffenberg, „Unsere Väter, unsere Mütter“ über den Zweiten Weltkrieg oder „Das Leben der Anderen“ über die Staatssicherheit in der DDR. Zeitungsausschnitte und Zitate zeigen die zeitgenössischen Debatten um die Filme und ihre Themen. Filmrequisiten wie Maria Furtwänglers Mantel aus „Die Flucht“ oder die Film-Uniform Stauffenbergs verdeutlichen das schwierige Verhältnis von historischer Realität und filmischer Umsetzung.

Zitate

Frank Krätzschmar
Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG)

„Die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland ist eine hervorragende Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit mit starken Partnern. Gemeinsam möchten wir Mitteldeutschland als dynamische Region im Herzen Europas weiter voranbringen. Ein Garant für den Erfolg unserer Arbeit war und ist das Denken über Ländergrenzen hinweg, das wir gern in die gemeinsamen Projekte mit den Partnern der Metropolregion einbringen.“

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