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Kooperationskonferenz soll die Wirtschaft länderübergreifend vernetzen

04. November 2005


Unternehmensnetzwerke aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammenzubringen: Das ist das Ziel der Mitteldeutschen Kooperationskonferenz, die das Regionenmarketing Mitteldeutschland am 8. November in Jena veranstaltet. "Der Erfolg des Aufbau Ost hängt in hohem Maße davon ab, wie wir die Innovationsfähigkeit der Unternehmen stärken können", sagt Manfred Gieseler, Aufsichtsratsvorsitzender des Regionenmarketing und Geschäftsführer der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland. Dafür reiche die Zusammenarbeit von Unternehmen innerhalb eines Bundeslandes nicht aus. "Die Netzwerke in ganz Mitteldeutschland müssen sich untereinander besser kennen und austauschen."

Wie bei der Zukunftskonferenz 2004 erwartet das Regionenmarketing wieder über 300 Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung bei seiner diesjährigen Hauptveranstaltung. "Damals haben wir den Clusterprozess für Mitteldeutschland initiiert", erklärt Gieseler. Dabei geht es um die länderübergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den wichtigsten regionalen Branchen wie Automotive oder Chemie/Kunststoffe. "In Jena wollen wir zeigen, was wir erreicht haben. Außerdem wollen wir noch mehr Unternehmen für unsere Initiative gewinnen", beschreibt Gieseler die Pläne des Regionenmarketings.

In den Hauptvorträgen der Konferenz berichten die Sprecher der mitteldeutschen Cluster vom Entwicklungsstand der Vernetzung. Sprecher des Clusters Automotive ist der Leipziger BMW Werkleiter Peter Claussen, für Chemie/Kunststoffe spricht der Geschäftsführer der Dow Olefinverbund GmbH, Dr. Christoph Mühlhaus. Die Arbeit des Clusters Ernährungswirtschaft stellt Gerd Kalbitz von der Obstland Dürrweitzschen AG vor, schließlich präsentiert Prof. Dr. Ralf Thiericke von der Jenaer CyBio AG das mitteldeutsche Cluster Biotechnologie - Life Sciences. Im Nachmittagsprogramm der Konferenz stellen sich dann für jedes der Cluster zahlreiche lokale Unternehmensnetzwerke aus den drei mitteldeutschen Bundesländern vor.

"Mit dem Clusterprozess stärken wir das wirtschaftliche Profil unserer Region und werden somit besser wahrnehmbar", erläutert Geschäftsführer Klaus Wurpts das Konzept des Regionenmarketings. Die im Jahr 2000 gegründete Wirtschaftsinitiative vereinigt dafür rund 50 strukturbestimmende Unternehmen, die Kammern sowie die Städte Leipzig, Halle, Jena und Dessau. Neben dem Clusterprozess organisiert das Regionenmarketing unter anderem auch den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland, der ebenfalls im November wieder startet.

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Axel Klug, AIR LIQUIDE Deutschland GmbH
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