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Bundesinnenministerium interessiert am Regionenmarketing Mitteldeutschland

02. December 2005


Bei einem Kongress des Bundesinnenministeriums (BMI) hat der Geschäftsführer der Regionenmarketing Mitteldeutschland GmbH, Klaus Wurpts, am 30. November 2005 das Regionenmarketing und den mitteldeutschen Clusterprozess vorgestellt.

Den Kongress sowie die dazugehörige Fachmesse zum Thema "Moderner Staat" veranstaltete das BMI in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) und der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften (DHV). Im Rahmen eines Workshops nutzten rund 50 Kongress-Teilnehmer die Gelegenheit, drei Vorträge zum Thema "Regional Governance" mitzuverfolgen. Inhaltlicher Schwerpunkt waren unterschiedliche Ansätze einzelner Akteure hinsichtlich regionaler Entwicklungsfragen.

So wurden unter anderem die Ziele und Schwerpunkte der Arbeit des Raumordnungsverbandes Rhein-Neckar vorgestellt, einer länderübergreifenden Initiative von Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Zusammenarbeit in dieser politischen Initiative begründet sich auf einem Staatsvertrag zwischen den drei Bundesländern.

Das Gegenstück dazu bildete der Vortrag von Wurpts, der die länderübergreifende Zusammenarbeit in Mitteldeutschland zwischen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen als Initiative der Wirtschaft vorstellte.
Im Verbund mit Kammern und Städten verfolgt das Regionenmarketing Mitteldeutschland das Ziel, das Profil der Wirtschaftsregion Mitteldeutschland aktiv zu gestalten sowie national und international zu positionieren. Besonders hob er dabei auf den mitteldeutschen Clusterprozess sowie dessen spezifischen Ansatz als regionalpolitisches Entwicklungsmodell ab.

Da derartige Wirtschaftsinitiativen in der regionalpolitischen Entwicklungsarbeit immer noch eine Ausnahme darstellen, schenkten die Teilnehmer den Ausführungen von Wurpts besonders großes Interesse. "Die Mitgliedsunternehmen wissen, dass sie nur dann langfristig erfolgreich wirtschaften können, wenn auch die Region wirtschaftlich und strukturpolitisch gut aufgestellt ist", machte Wurpts deutlich. Aufgrund der Bekanntheit des Regionenmarketing Mitteldeutschland und seiner Arbeit bekundeten zahlreiche Vertreter anderer regionaler Initiativen und Verbände aus ganz Deutschland Interesse an einer Zusammenarbeit.

In diesem Zusammenhang verwies Wurpts bei der Mitgliederversammlung des Regionenmarketing Mitteldeutschland am 30. November 2005 in einem Jahresrückblick darauf, dass die Initiative in diesem Jahr durch rund 60 Vorträge und Präsentationen sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene vorgestellt wurde. Damit habe man zahlreiche nationale Fachgruppen als wichtige Multiplikatoren gewinnen können, erklärte Wurpts.


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Andreas Hiltermann, InfraLeuna
„Mitteldeutschland finde ich klasse, weil dahinter ein bedeutendes Wirtschaftspotenzial steckt.”