Internationaler Führungskräftenachwuchs interessiert am Standort Mitteldeutschland
Vor rund 20 Nachwuchsführungskräften der Linde AG aus ganz Europa präsentierte die Projektleiterin der Regionenmarketing Mitteldeutschland GmbH, Hanka Fischer, am vorvergangenen Mittwoch den Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland sowie den mitteldeutschen Clusterprozess.
Die Linde AG, einer der führenden Technologiekonzerne in den Bereichen Gas und Engineering, Material Handling und Kältetechnik, hatte Nachwuchsführungskräfte aus dem Geschäftsbereich Linde Gas aus seinen europäischen Standorten zu einem sog. "Junior Circle" eingeladen. Dabei besuchten die Gäste unter anderem den Standort Leuna der Linde AG und die Stadt Leipzig. In Leuna, dem größten Gasproduktionszentrum des Geschäftsbereiches Linde Gas AG in Deutschland, beschäftigt das Unternehmen über 400 Mitarbeiter.
Im Rahmen ihres Vortrages verwies Fischer unter anderem auf das große Engagement der Linde AG als aktives Mitglied im Regionenmarketing Mitteldeutschland. Damit bemühe sich das Unternehmen stark um die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Mitteldeutschland, erklärte Fischer. Der Leiter des Bereiches On-Site Management der Linde AG in Leuna, Dr. Joachim Pretz, erklärte: "Linde wird sich auch weiterhin im Regionenmarketing Mitteldeutschland engagieren, um bestehende Geschäftsbeziehungen auszubauen und die Region sowie den Standort Leuna mit Lindes größtem Gasproduktionszentrum für zukünftige Ansiedlungen noch interessanter zu machen."
Besonders interessiert zeigten sich die internationalen Gäste am mitteldeutschen Clusterprozess, der laut Fischer als "best practice-Beispiel" für die erfolgreiche länderübergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette zu sehen sei. "Mit der Initiierung des mitteldeutschen Clusterprozesses durch das Regionenmarketing Mitteldeutschland wird der Standort zu einer Modellregion, die zumindest im nationalen Kontext als Wirtschaftsregion einmalig ist", machte Fischer weiterhin deutlich. Durch die Bemühungen, mittels des Clusterprozesses die vorhandenen "Stärken weiter zu stärken", sei die Umsatzsteigerung im verarbeitenden Gewerbe in Mitteldeutschland höher als in der gesamten Bundesrepublik. Daneben komme es künftig verstärkt darauf an, "die mitteldeutschen Erfolgsgeschichten intensiver nach außen zu kommunizieren". Einer weiteren Intensivierung der Kommunikationsarbeit des Regionenmarketing Mitteldeutschland komme daher künftig eine zentrale Rolle zu.

