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Cluster Chemie/Kunststoffe bereitet Branchenkonferenz vor

16. December 2005


Zur Sitzung des Clusterboards Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland am Mittwoch, den 14. Dezember 2005, bewertete der Clustersprecher Dr. Christoph Mühlhaus die Mitteldeutsche Kooperationskonferenz vom 08. November 2005 als Erfolg. Die Konferenz sei zudem ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Branchenkonferenz Chemie/Kunststoffe, die die Bundesregierung im kommenden Jahr in Magdeburg veranstalten möchte. Laut Mühlhaus, Geschäftsführer der Dow Olefinverbund GmbH, konnte im Zuge der Konferenz die bereits vorhandene, intensive Netzwerkarbeit im Cluster Chemie/Kunststoffe sowie die Zusammenarbeit mit einzelnen Netzwerken noch weiter verbessert werden. So bekundete auch der Geschäftsführer von Reactive Wet Coating, Dr. Watzke, nach der Vorstellung der Initiative aus dem Raum Bitterfeld-Wolfen, (Sachsen-Anhalt) Interesse an einer künftigen Mitarbeit.

Mit Blick auf die Branchenkonferenz im Februar 2006 befassten sich die Teilnehmer des Weiteren mit dem aktuellen Sachstand der vom Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt geleiteten Arbeitsgruppe. Nach Auffassung des Clusterboards sollte eine stärkere Förderung von Forschung und Innovationen einen wichtigen Schwerpunkt der Konferenz bilden.

Wie stark Regionen von Investitionen in Forschung und Entwicklung profitieren können, zeigte unter anderem die Besichtigung des Fraunhofer Pilotanlagenzentrums für Polymersynthese und -verarbeitung (PAZ) im Vorfeld der Sitzung. Vertreter einer belgischen Unternehmensdelegation beurteilten das Zentrum im ValuePark Schkopau als modernstes seiner Art in ganz Europa. Damit verfüge die Region Mitteldeutschland im internationalen Wettbewerb über einen hervorragenden Standortfaktor.

Als wichtigen Schritt für die strategische Weiterentwicklung der Clusteraktivitäten präsentierte Clustersprecherin Peggy Padur den Internetauftritt des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland (www.cluster-chemie-kunststoffe.de). Darüber hinaus befindet sich ein so genannter "Clusteratlas" in Bearbeitung, der sowohl die Struktur und Organisation des Clusters, als auch Möglichkeiten zur Mitwirkung innerhalb der gesamten Region aufzeigen soll. Geplant ist die Veröffentlichung der Publikation zur Branchenkonferenz im Februar 2006.

Thema der Sitzung war auch die mittelfristige Finanzierung des Clustermanagements. Die Mitglieder des Clusterboards sehen die GA-Förderung aufgrund ihrer Ausgestaltung nicht als geeignet für den länderübergreifenden Clusterprozess. Stattdessen werde man auch nach weiteren Möglichkeiten suchen, wie angesichts der sich verändernden EU-Förderungsbestimmungen eine mittelfristige Finanzierung des Clustermanagements gewährleistet werden kann.

Auch Regionenmarketing-Geschäftsführer Wurpts machte deutlich: "Langfristiges Ziel unserer Initiative ist die Selbständigkeit der strukturbestimmenden Cluster in Mitteldeutschland zu erreichen. Die bisherigen Erfolge im länderübergreifenden Clusterprozess beweisen die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges."

Zum Abschluss der Gespräche bedankte sich Dr. Mühlhaus bei den Mitgliedern des Clusterboards für deren hervorragende und engagierte Arbeit. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich der Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland auch langfristig weiter erfolgreich entwickeln werde und die strukturbestimmende Funktion der Branche für ganz Mitteldeutschland auch weiterhin nachhaltig gestärkt werden könne.

Homepage des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland


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Dr. Percy Dahm, perdata
„Wir engagieren uns in der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, weil wir damit auch in Zukunft diesen hervorragenden Wirtschaftsstandort mitgestalten werden.”