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IQ Innovationspreis Mitteldeutschland: 183 Bewerbungen eingereicht

17. February 2006


Insgesamt 183 Bewerbungen sind für den diesjährigen Wettbewerb um den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland eingereicht worden. Spitzenreiter mit mehr als zwei Drittel aller Bewerbungen (67) ist die IT-Branche. Innovative Produkt-, Dienstleistungs- und Verfahrensideen sind zudem für die mitteldeutschen Cluster Automotive, Biotechnologie - Life Sciences (Optik/Medizintechnik), Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt und Ernährungswirtschaft eingegangen.

"Die hohe Bewerberresonanz macht deutlich, dass Mitteldeutschland über ein hohes Innovationspotenzial verfügt", freut sich Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Regionenmarketing Mitteldeutschland GmbH, über den erfolgreichen Wettbewerbsverlauf. Die Wirtschaftsinitiative Regionenmarketing Mitteldeutschland hatte unter dem Motto "NEUES denken!" im November vergangenen Jahres zum zweiten Mal gemeinsam mit den Städten Halle und Jena den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ausgelobt. Der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland bindet als Dachmarke die Innovationspreise der IQ-Partnerstädte Halle und Jena ein.

Die hohe Resonanz auf den Wettbewerb zeigen auch die Zugriffszahlen für den Internetauftritt des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland (www.iq-mitteldeutschland.de). Über 400.000 Zugriffe auf die Homepage wurden seit Mitte November des vergangenen Jahres bis zum Wettbewerbsende gezählt. Das sind mehr als 20-mal so viele Zugriffe wie im Bewerbungszeitraum vom Vorjahr (rund 18.000).

Eine unabhängige Jury wird in den kommenden Wochen die eingereichten Bewerbungen in zwei Stufen sowohl auf wirtschaftliche als auch fachliche Substanz prüfen. Im Rahmen der ersten Jurystufe bewerten Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Ernst & Young, Deloitte, KPMG und PricewaterhouseCoopers die Innovationsideen. Ab April dieses Jahres sichten in der zweiten Jurystufe Vertreter von Unternehmen der mitteldeutschen Wirtschaft die Bewerbungen. Neu in diesem Jahr ist die Vergabe von einzelnen Clusterpreisen zusätzlich zum IQ-Gesamtpreis. Über die Preisträger der jeweiligen Cluster entscheiden die einzelnen Fachjurys in einem ersten Elevator-Pitch, bei dem die Bewerber ihre Innovation persönlich vorstellen.

Die zwei besten innovativen Ideen aus jedem Cluster müssen sich im Mai 2006 in einem zweiten Elevator Pitch bewähren. Dabei haben die Finalisten die Gelegenheit, die IQ-Jury sowohl von ihrer unternehmerischen Persönlichkeit als auch dem Innovationspotenzial ihrer Idee zu überzeugen. Aus allen Finalisten wird anschließend der IQ-Gesamtsieger 2006 gekürt. Die Preisverleihung findet am 15. Juni 2006 in Halle/Saale statt. Der Gesamtsieger erhält 15.000 Euro in bar, die sechs Clusterpreisträger je 7.500 Euro in bar. Zudem werden alle Sieger mittels einer einjährigen Mitgliedschaft im Regionenmarketing Mitteldeutschland in ein hochwertiges Netzwerk eingebunden, das sowohl gute Kontakte als auch die Option auf Referenzaufträge und weitere Unterstützungsmöglichkeiten bietet.


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Dr. Joachim Geisler, MIBRAG
„Als wichtiger Motor der regionalen Wirtschaft unterstützt MIBRAG die Wirtschaftsinitiative von Beginn an.”