IQ Innovationspreis: Energie/Umwelt neben IT am stärksten vertreten
Insgesamt 183 Bewerbungen wurden für den diesjährigen Wettbewerb um den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2006 eingereicht. "Wir freuen uns sehr über das große Interesse am IQ Innovationspreis Mitteldeutschland. Auch in diesem Jahr hat sich die Stärke der Innovationslandschaft Mitteldeutschland wieder gezeigt", teilte Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Regionenmarketing Mitteldeutschland GmbH, zum Abschluss der Bewerberphase mit. Obwohl der Wettbewerb national ausgeschrieben ist, kam auch in diesem Jahr die große Mehrheit der Bewerbungen (83%) wieder aus der Region.
Innovative Produkt-, Verfahrens- oder Geschäftsideen wurden dabei mehrheitlich für die zwei Cluster IT (67) und Energie/Umwelt (27) eingereicht. Damit sind die Spitzenreiter des Vorjahres wieder auf den ersten Plätzen. Mit 24 Bewerbungen ist der Automotive-Cluster am drittstärksten vertreten. Beim Wettbewerbsdebüt im Vorjahr kam der Cluster Biotechnologie - Life Sciences auf den dritten Platz, in diesem Jahr mit 22 eingereichten Bewerbungen auf den vierten. Kräftige Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr konnten für den Cluster Ernährungswirtschaft verzeichnet werden. Hierfür reichten insgesamt 16 Teilnehmer innovative Ideen ein. Zurückhaltend dagegen zeigten sich die Bewerber für den im Vorjahr stark vertretenen Cluster Chemie/Kunststoffe.
Mehr Bewerbungen als im vergangenen Jahr wurden auch für den lokalen IQ-Wettbewerb in Jena eingereicht. Von den insgesamt 15 Bewerbungen entfielen sowohl vier innovative Ideen auf das Cluster IT als auch auf den Bereich Optik/Medizintechnik. Jeweils drei Bewerbungen reichten die Jenaer Teilnehmer für die Cluster Energie/Umwelt und Biotechnologie - Life Sciences.
Insgesamt 29 innovative Produkt-, Verfahrens- oder Geschäftsideen wurden für den IQ Halle eingereicht. Die meisten Bewerbungen konnten davon für die Cluster Energie/Umwelt (8), IT (7) und Biotechnologie - Life Sciecnces gezählt werden.
In den nächsten Wochen werden die eingereichten Bewerbungen von einer unabhängigen Jury in zwei Stufen sowohl auf wirtschaftliche als auch fachliche Substanz geprüft. In der ersten Jurystufe bewerten Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Ernst & Young, Deloitte & Touche GmbH, KPMG und PricewaterhouseCoopers die Innovationsideen. Ab April dieses Jahres sichten in der zweiten Jurystufe Vertreter von Unternehmen der mitteldeutschen Wirtschaft die Bewerbungen. Zusätzlich zum IQ-Gesamtpreis werden in diesem Jahr auch einzelne Clusterpreise vergeben. Über die Preisträger der jeweiligen Cluster entscheiden die einzelnen Fachjurys in einem ersten Elevator-Pitch, bei dem die Bewerber ihre Innovation persönlich vorstellen.
Die zwei besten innovativen Ideen aus jedem Cluster müssen sich im Mai 2006 in einem zweiten Elevator-Pitch bewähren. Dabei haben die Finalisten die Gelegenheit, die IQ-Jury sowohl von ihrer unternehmerischen Persönlichkeit als auch dem Innovationspotenzial ihrer Idee zu überzeugen. Aus allen Finalisten wird anschließend der IQ-Gesamtsieger 2006 gekürt. Die Preisverleihung findet am 15. Juni 2006 in der Neuen Residenz in Halle/Saale statt. Der Gesamtsieger erhält 15.000 Euro in bar, die sechs Clusterpreisträger je 7.500 Euro in bar. Zudem werden alle Sieger mittels einer einjährigen Mitgliedschaft im Regionenmarketing Mitteldeutschland in ein hochwertiges Netzwerk eingebunden, das sowohl gute Kontakte als auch die Option auf Referenzaufträge und weitere Unterstützungsmöglichkeiten bietet.
Aktuelle Medienberichte zum IQ Innovationspreis Mitteldeutschland:

