IQ-Clusterjuroren entscheiden über Gewinner von insgesamt 45.000 Euro
Die Entscheidung für die diesjährigen IQ-Preisträger rückt näher. Derzeit läuft die zweite Jurystufe, bei der die Clusterjurys die fachliche Substanz der eingereichten Innovationsideen bewerten. Damit übernehmen die Clusterjuroren eine verantwortungsvolle Aufgabe, denn mit ihrem Votum entscheiden sie, wer die mit insgesamt über 45.000 Euro dotierten Preise in den sechs Cluster-Kategorien gewinnt.
Die IQ-Jurymitglieder, die allesamt ehrenamtlich arbeiten, sind wichtige Multiplikatoren im mitteldeutschen Clusterprozess. So auch die Jurymitglieder im Bereich Chemie/Kunststoffe, deren Jurorentätigkeit von Ute Biesecke (Dow Olefinverbund GmbH) koordiniert wird. "Ich finde grundsätzlich alles unterstützenswert, was meine Region voranbringt", erklärt sie. "Daher ist ein Wettbewerb wie der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland besonders unterstützenswert, weil er vor allem auch junge Unternehmen und Menschen in der Region fördert und unterstützt", so Biesecke weiter.
Auch Dr. Ronald Oertel, ebenfalls Dow Olefinverbund GmbH, liegt die Weiterentwicklung der Region am Herzen: "Ich möchte, dass durch Projekte wie den IQ Innovationspreis und durch mein Engagement der Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland weiter vorankommt". Die Dow Olefinverbund GmbH ist zudem Preisstifter für den Clusterpreis Chemie/Kunststoffe.
Ebenfalls Mitglied in der Clusterjury Chemie/Kunststoffe ist Prof. Dr. Thomas Rödel von der Fachhochschule Merseburg (Berufungsgebiet: Organische und Makromolekulare Chemie). Für ihn ist ein ehrenamtliches Engagement als Jurymitglied vor allem daher wichtig, "weil der Wettbewerb Innovationen und Existenzgründer in der Region fördert und unterstützt und damit die Region insgesamt nach vorn bringt".
Des Weiteren gehören der IQ-Clusterjury Dr. Ing. Klaus Hoffmann vom Netzwerk Polykum e.V. (Fördergemeinschaft für Polymerentwicklung und Kunststofftechnik in Mitteldeutschland) und Prof. Dr. Dieter Katzer vom Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik in Halle an. "Das Anliegen unseres Netzwerkes ist es unter anderem, Unternehmen in der Region zu Innovationen zu bringen. Daher liegt ein Engagement für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland sehr nahe", erläutert Polykum-Geschäftsführer Hoffmann. Für den Wissenschaftler Katzer ist es besonders wichtig, ein innovationsreiches Klima und Anreize für Forschung und Entwicklung zu schaffen. Dabei sei laut Katzer auch die Wirtschaft gefragt, Wissenschaftler und Erfinder auszuzeichnen. "Wir brauchen mehr Motivation und wir müssen noch mehr über anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sprechen", so Katzer weiter.
Noch bis Mitte Mai 2006 haben die einzelnen IQ-Clusterjurys Zeit, die eingereichten Bewerbungen auf ihre fachliche Substanz zu prüfen. Danach sollen die einzelnen Clusterpreisträger feststehen, die zur Preisverleihung am 15. Juni 2006 in der Neuen Residenz in Halle/Saale mit je 7.500 Euro in bar und einer einjährigen Mitgliedschaft in der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland ausgezeichnet werden. Die Entscheidung für den IQ-Gesamtpreisträger fällt die Jury bei einem Präsentationstermin Ende Mai 2006, bei dem die jeweils zwei Clusterbesten die IQ-Jury sowohl vom Innovationspotenzial ihrer Bewerbung als auch von ihrer unternehmerischen Persönlichkeit überzeugen können. Der IQ-Gesamtsieger wird ebenfalls mit einer einjährigen Mitgliedschaft in der und mit 15.000 Euro in bar ausgezeichnet.

