Wurpts präsentierte Mitteldeutschland in Istanbul
Die Standortvorteile und die einzelnen Cluster der Wirtschaftsregion Mitteldeutschland hat der Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, Klaus Wurpts, auf Einladung der Europäischen Union (EU) vor rund 300 Experten aus ganz Europa bei einer internationalen Cluster-Konferenz in Istanbul präsentiert.
Die Konferenz „Clustering 06“ hatte das Ziel, vor allem türkischen Organisationen und Verbänden entsprechende Erfahrungen und Ergebnisse von anderen Cluster-Initiativen näher zu bringen. Dafür wurden Experten aus mehreren Ländern der EU eingeladen, Wurpts war der einzige deutsche Referent. „Mit unserem Beitrag haben wir auf europäischer Ebene auf unsere Region und die Wirtschaftsinitiative aufmerksam machen können“, sagte Wurpts. „Ich war ein sehr gefragter Gesprächspartner, da wir als bottom-up-Initiative ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in Europa aufweisen“, erläuterte der Geschäftsführer. Wurpts Vortrag fand so auch im Hauptprogramm am Anfang der Konferenz Platz.
Neben der Werbung für den Standort Mitteldeutschland und seine Cluster konnte Wurpts auch zahlreiche Geschäftskontakte zu anderen europäischen Cluster-Initiativen knüpfen. „Ich gehe davon aus, dass sich für einige Unternehmen aus den Clustern daraus manifeste Kooperationsprojekte entwickeln können“, sagte Wurpts. Zudem sei es wichtig, auch in Experten-Kreisen Präsenz zu zeigen, wären so z.B. die österreichischen oder britischen Cluster-Initiativen weltweit bekannt geworden. „Der Multiplikator-Effekt ist nicht zu unterschätzen“, verwies Wurpts auf potentielle Investoren, die ihre Standortentscheidung auch von vorhandenen Netzwerken abhängig machten.
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