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Mitteldeutschland neues Hauptprojekt bei Ost-Förderung

16. Juni 2006


Ein Schwerpunkt im "Aufbau-Ost-Ministerium" soll in Zukunft die länderübergreifende Zusammenarbeit werden. Das hat Ulrich Kasparick, Staatssekretär im "Aufbau-Ost-Ministerium"(BMVBS) bei einer Konferenz der Friedrich Ebert Stiftung am Dienstag in Jena gesagt.

Dafür soll es im Oktober 2006 eine regionale Konferenz geben, die gemeinsam mit der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland organisiert wird.

Im ersten Teil der Veranstaltung wurde über den Wirtschafts- und Forschungsstandort Jena diskutiert und das starke örtliche Optoelektronikcluster hervorgehoben. Besonders Stefan Stenzel, Leiter Strategische Konzernplanung bei der JENOPTIK AG, bestätigte dies indem er sagte, dass sein Unternehmen an anderen Standorten nicht so erfolgreich sein könne wie hier.

Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, machte darüber hinaus auf die Notwendigkeit der länderübergreifenden Zusammenarbeit aufmerksam. "Bedeutend bei der Regionalentwicklung ist die Konzentration auf Wertschöpfungsketten und auf funktionale Räume und nicht das Denken in Teilräumen", so Wurpts. Dies bekräftigte auch Dr. Albrecht Schröter (SPD), designierter Oberbürgermeister der Stadt Jena, in dem er sagte, dass die Firmen in Jena und Umgebung auf Kooperationen angewiesen seien. Auch Prof. Dr. Thomas Deufel, Vorsitzender des BioRegio Jena e. V. bestätigte dies. "Im Biotechnologiecluster Jena fehlen einige Akteure wie zum Beispiel Dr. Albrecht Schröter Vertreter aus der Pharmabranche", so Deufel.


Die besondere Anziehungskraft der Cluster für Fachpersonal und Forschung wurde bei der Konferenz ebenfalls diskutiert. So belegte Prof. Dr. Matthias-Wolfgang Stoetzer von der Fachhochschule Jena in einer Studie, dass zwanzig Prozent des Forschungsoutputs in Jena und sogar vierzig Prozent in Thüringen verbleiben.


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Markus Kopp, Mitteldeutsche Airport Holding
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