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Automotive Cluster stellt Ziele und Strategien den Medien vor

23. Juni 2006


Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung hat sich der Automotive Cluster Ostdeutschland e. V. (ACOD) am Vorabend der Zuliefermesse "Z" in Leipzig mit einer Pressekonferenz erstmals den Medien präsentiert. „Mit Hilfe unserer Initiative wird die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Unternehmen der Automobilindustrie weiter verbessert”, fasste Peter Claussen, Vorstandsvorsitzender von ACOD, die Ziele zusammen.

Die Vorstände des ACOD bei der Pressekonferenz: Herr Prof. Dr. Michael Schenk, Herr Peter Claussen und Herr Jörg P. Blecher (v. l. n. r.)









Bei der Pressekonferenz hat der Vorstand des Vereins zahlreichen regionalen und überregionalen Journalisten den Aufbau des Vereins sowie seine Ziele und Strategien zur Entwicklung der ostdeutschen Automobilindustrie erläutert. Zu den Mitgliedern des in der letzten Woche gegründeten Vereins gehören die in den fünf neuen Bundesländern aktiven Automobilhersteller, Zulieferer und Dienstleister sowie Verbände, Institutionen und Forschungsinstitute. Im Vorstand des ACOD sitzen Peter Claussen, Werkleiter des BMW Werkes Leipzig, Prof. Dr. Michael Schenk, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung in Magdeburg, und Jörg Peter Blecher, Geschäftsführer der TWB Fahrzeugtechnik GmbH und Co. KG in Hagen.

Ziel des Vereins ist es, die KMUs der Region mit Unterstützung von Hochschulen und Verbänden dahingehend zu qualifizieren und zu vernetzen, dass sie künftig Leistungen für Automobilhersteller und Direktlieferanten erbringen können. Zur Zeit ist das für viele KMUs noch nicht möglich, da sie über zu wenig Beschäftigte und nur über geringe oder gar keine Erfahrung für eine solche Zusammenarbeit verfügen.

„Ich freue mich sehr über die Vereinsgründung des ACOD. Damit ist das erste der länderübergreifenden Cluster in unserer Region selbständig. Ich hoffe, dass sich auch andere Cluster ähnlich entwickeln und die entsprechende politische Unterstützung erhalten“, sagte Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH.

Der ACOD strebt darüber hinaus eine internationale Ausrichtung der Automobilwirtschaft Ostdeutschlands an. Durch Vermittlung von Kontakten soll es den leistungsfähigen Unternehmen so möglich sein, eine volle Auslastung zu erreichen, die ausschließlich mit Aufträgen aus der Region nicht möglich wäre.

Zur Umsetzung der operativen Arbeit kündigten die Vertreter des Vereins die Gründung einer GmbH an. "Mit der Vereinsgründung und der geplanten Geschäftsstelle hat ACOD einen wichtigen Meilenstein erreicht", sagte Claussen.

Mit der Vereinsgründung ist auch die neue Homepage veröffentlicht worden. Unter www.acod.de finden Interessenten Informationen über ACOD und seine Partner, aktuelle Nachrichten, Pressemeldungen sowie Hinweise zu Veranstaltungen.

Kontakt: Stefan Martin, Clustermanager

Pressestimmen zu diesem Thema:
Bussiness-Wissen.de am 21.06.2006
Mitteldeutsche Zeitung am 22.06.2006
Sächsische Zeitung am 22.06.2006


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Dr. Chr. Schleicher, Bayer Bitterfeld
„Mitteldeutschland finde ich klasse durch den interessanten Mix von Wirtschaft, Wissenschaft und Kulturgeschichte.”