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Cluster Chemie/Kunststoffe arbeitet mit Brandenburg zusammen

23. Juni 2006


Cluster Chemie/Kunststoffe arbeitet mit Brandenburg zusammen

Bei einer Sitzung in Potsdam Golm haben das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland und das Land Brandenburg eine länderübergreifende Zusammenarbeit verabredet.

"Ich freue mich sehr über die positiven Aussagen zur zukünftigen Mitwirkung des Landes Brandenburg im Cluster Chemie/Kunststoffe und bedanke mich bei allen Beteiligten, die dafür den Weg geebnet haben", sagte Clustersprecher Dr. Christoph Mühlhaus nach Gesprächen mit Rolf Schulz-Roloff, Leiter der Abteilung für Standortentwicklung und Ordnungspolitik im Wirtschaftsministerium Brandenburg. In naher Zukunft wollen alle beteiligten Partner die weiteren Schritte abstimmen und erste Ideen für Projekte sammeln.

Stärken die Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und dem Cluster Chemie/Kunststoffe: Dr. Hans-Peter Fink, Leiter des Fraunhofer Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP, Dr. Ulrich Buller, Vorstand Forschungsplanung der Fraunhofer-Gesellschaft, und Michael Rohland, Referent Industrie im Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg.







Diese länderübergreifende Zusammenarbeit auf Verwaltungsebene ergänzt die bereits bestehenden Kooperationen in den Chemieparks, zwischen den Netzwerken der Kunststoffverarbeitung sowie im Bereich der Wissenschaft. Beispiele für den Erfolg der bisherigen Zusammenarbeit sind u. a. die Kooperationen mit der BASF Schwarzheide GmbH im Rahmen von Central European Chemical Network (CeChemNet), dem Kunststoffnetzwerk Brandenburg e. V. (KuBra) und dem Mitteldeutschen Kunststoffnetzwerk (MKN) sowie das Fraunhofer Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung im ValuePark Schkopau/mitz II, welches zu den Fraunhofer Instituten für Angewandte Polymerforschung (IAP) in Potsdam-Golm und für Werkstoffmechanik in Halle (IWMH) gehört.

Ein weiteres wichtiges Thema bei der Clusterboard-Sitzung war die zukünftige Gestaltung der Förderpolitik in Sachsen-Anhalt. Anlass für die Gespräche hierzu war die Ankündigung des sachsen-anhaltinischen Wirtschaftsministers Dr. Reiner Haseloff (CDU), die Förderpolitik umzustellen, da dem Land im kommenden Jahr fast 24 Prozent weniger Gelder für die Wirtschaftsförderung zur Verfügung stehen werden. Zur Abstimmung des weiteren Vorgehens soll am kommenden Montag eine gesonderte Beratung mit sachsen-anhaltinischen Vertretern der Wirtschaft zur Positionsentwicklung des Cluster Chemie/Kunststoffe in Schkopau stattfinden.

Kontakt: Peggy Padur, Clustermanagerin


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Andreas Koch, Stadt- und Kreissparkasse Leipzig
„Mitteldeutschland hat sich in den vergangenen Jahren wieder zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort mit großer Wachstumsperspektive entwickelt. Die Förderung der regionalen Wirtschaft ist der Sparkasse Leipzig seit jeher ein zentrales Anliegen. Deshalb unterstützen wir auch die Arbeit der Metropolregion Mitteldeutschland.”