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Wurpts fordert zu mehr regionaler Kooperation auf

07. July 2006


In der aktuellen Ausgabe des mitteldeutschen Wirtschaftsmagazins "REGJO"* fordert Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, in seiner Kolumne die mitteldeutschen Unternehmen zu mehr Kooperation und Netzwerkengagement auf regionaler Ebene auf.

Wurpts verweist dabei auf die geringe räumliche Konzentration von Unternehmen in Mitteldeutschland im Vergleich zu den westdeutschen Bundesländern. Daraus resultiere, dass sich viele Unternehmer der Region untereinander nicht kennen würden, selbst wenn sie in der gleichen Branche tätig seien. Bestätigt sieht er dies in einer neuen Studie des renommierten Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH). Darin kam das IWH zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die in den letzten Jahren verstärkt auf Kooperationen mit anderen Firmen und Forschungspartnern gesetzt haben, ein zum Teil doppelt so hohes Wirtschaftswachstum erzielten als der Branchendurchschnitt. Nicht-kooperierenden Unternehmen würden signifikante Wirtschaftschancen entgehen, so Wurpts.

Die meisten Unternehmen engagieren sich laut IWH in Netzwerken, um neue F&E-Kooperationspartner oder gar neue Kunden zu finden. „Der hohe Wachstumstrend bei den engagierten und vernetzten Unternehmen unterstreicht den Erfolg und die weitere Notwendigkeit einer länderübergreifenden Clusterentwicklung“, sagte Wurpts. Er empfiehlt den Unternehmen, sich in regional aufgestellten Netzwerken zu engagieren, die über die Kreis- bzw. Bezirksgrenzen aktiv sind.

Die 110-seitige Studie „Kooperationsverhalten, Vernetzung und einzelwirtschaftliche Effekte von Unternehmen der Kunststoff- und Biotechnologiebranche in Mitteldeutschland - eine Analyse am Beispiel der Clusterinitiativen Chemie/Kunststoffe und Biotechnologie/Life Sciences“ kann über das IWH bezogen werden.

*REGJO, das regionale Wirtschaftsmagazin für Mitteldeutschland, besitzt eine Auflagenzahl von 16.000 Stück und erreicht pro Ausgabe rund 330.000 Leser. Die aktuelle REGJO-Ausgabe liegt unter anderem in den Terminals am Flughafen Leipzig/Halle, in zahlreichen renommierten Hotels sowie in den ICE-Zügen der Deutschen Bahn (I. Klasse) für interessierte Leser aus.


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