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Mitteldeutsches IT-Cluster nimmt Projektarbeit auf

14. Juli 2006


Nur wenige Woche nach der Auftaktveranstaltung zur Initiierung eines länderübergreifenden Clusterprozesses im Bereich Informationstechnologie, wurden nun beim Treffen des vorläufigen Koordinierungsvorstands in Leipzig mit rund 20 Unternehmern gleich vier Cluster-Projekte beschlossen. Unter anderen ist ein Cluster-Kongress geplant.

Das Ziel eines derartigen Kongresses ist es, den anderen länderübergreifenden Clustern in Mitteldeutschland die spezifischen IT-Kompetenzen der regionalen Unternehmen zu präsentieren. Die Unternehmer waren sich einig, dass gerade die Verbindung als Dienstleister für die anderen Cluster die größten Potentiale für die Region biete. Drei Teilnehmer haben sich so bereit erklärt, den verabredeten Kongress inhaltlich weiter vorzubereiten. – „Dieses entspricht der Arbeitsweise der Cluster“, so Klaus Wurpts, Geschäftsführer der koordinierenden Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. „Die Projekte werden von den Unternehmen eingebracht und entsprechend von den Unternehmen getragen.“ Diese Arbeit habe sich beispielsweise im mitteldeutschen Cluster Ernährungswirtschaft als erfolgreich erwiesen.

Begleitend zum Aufbau erster Cluster-Projekte wollen sich die mitteldeutschen IT-Unternehmer auch ein Leitbild für die gemeinsame Arbeit geben. Darin sollen das Selbstverständnis, die Arbeitsweise des Clusters sowie die Ziele der Clusterarbeit festgelegt werden. Auch hierfür wollen sich mehrere Unternehmer engagieren, darunter auch Andreas Prokop von der Siemens AG aus Leipzig (Bild).

Passend zu dem geplanten Cluster-Kongress sollen auch die weiteren zwei Projekte zum Clusteraufbau entwickelt werden. Dieses ist zum Einen eine clustereigene Homepage, die neben aktuellen Nachrichten vor allem die bereits erfolgreichen Kooperationsprojekte sowie die wichtigsten Kompetenzen und Akteure des Clusters vorstellen soll. Auch hierfür hat sich eine kleine Arbeitsgruppe gebildet, die ebenfalls nach der Sommerpause erste Vorschläge unterbreiten möchte. Zum Anderen möchte das IT-Cluster das bereits existierende Netzwerk i-kam, das sich aus den IT-Leitern hiesiger Industrie-Unternehmen zusammensetzt, in die Clusterarbeit integrieren. „Die Kontakte in die übrigen Cluster und das Sichtbarwerden der Branche sind die wichtigsten Anliegen der Unternehmen“, erklärt Wurpts. „Ich hoffe, dass wir dafür noch weitere Unternehmen und vorhandene Netzwerke aus der Region für den gemeinsamen, länderübergreifenden Cluster-Gedanken gewinnen können.“ – Die ersten Schritte, so Wurpts, seien getan.


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Steffen Beck, TÜV Nord
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