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Biotech-Cluster: Unternehmer schließen Kontakte in Kanada

28. Juli 2006


Auf Vermittlung des Clustermanagements nahmen die IQ-Vorjahresgewinnerin c-LEcta GmbH und Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg e. V. (PPM) an einem Biotech- Weltkongress teil. Die Delegationsreise brachte Firmen aus ganz Deutschland mit Unternehmen aus Alberta, Saskatschewan sowie Ontario und Québec zusammen.

„Die Entwicklungen auf dem Kanadischen Markt sind für Mitteldeutschland und für die c-LEcta GmbH von außerordentlicher Bedeutung. Wir haben sehr wichtige Kontakte knüpfen können, die für die Weiterentwicklung des Geschäfts von großer Bedeutung sind“, so Dr. Klaus Warning. Der Leipziger Biotechnologie sowie Dr. Frank Pudel von Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg e. V. (PPM) nahmen nun auf Vermittlung von Biotech-Clustermanagerin Sonja Basjmeleh am „3. World Congress on Industrial Biotechnology“ in Toronto teil und für beide „Mitteldeutschen“ hat sich die vom BMBF unterstützte Reise gelohnt.

„Der Bereich Bioenergie, speziell Biodiesel, gewinnt in Kanada zunehmend an Bedeutung, während wir in Deutschland schon sehr weit sind. Hier ergeben sich große Chancen für Deutschland mit Kanada, da es hier bereits die Technologie, die Qualitätssicherung und eine fertige Norm (EN14214) gibt, sodass der Technologietransfer möglich ist“, sagt Warning. Der Anteil biotechnischer Verfahren an dem Gesamtumsatz chemischer Produkte, wird in vielen Produktgruppen z.T. um das 10fache bis zum Jahr 2010 ansteigen. Der Umsatz wird dann mit 310 Mrd. US$ für biotechnologische Verfahren steigen (derzeit sind es ca. 30 Mrd. US$.)

Dr. Frank Pudel von Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg e. V. (PPM) und Teilnehmern der Delegationsreise bestätigt dies durch seine Eindrücke der Reise. Der Bereich Bioenergie, speziell Biodiesel, gewinnt in Kanada zunehmend an Bedeutung, während wir in Deutschland schon sehr weit sind. Hier ergeben sich große Chancen für Deutschland mit Kanada, da es hier bereits die Technologie, die Qualitätssicherung und eine fertige Norm (EN14214) gibt, sodass der Technologietransfer möglich ist.

Eine gemeinsame Herausforderung liegt bei den alternativen Rohstoffen für Pflanzenöle: Welche Ausgangsstoffe können noch genutzt werden? Wieviel Platz steht für den Anbau zur Verfügung und welche Verwendung wird aus den Abfallprodukten gewonnen (Verwertung und Entwicklung neuer Additive)?

Auf diesen Feldern, so Dr. Pudel, kann es gemeinsame Forschungsaktivitäten geben, ebenso, wie in der Gewinnung von Zusatzstoffen. Für den PPM e.V, haben sich mindesten drei potentielle Partner in Alberta und Québec finden können, mit denen Dr. Pudel innerhalb des nächsten halben Jahres Kooperationen aufbauen wird, um in den beschriebenen Problemfeldern zu arbeiten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. In Kanada sind die Chancen für Kooperationen sehr gut, da der Markt, im Gegensatz zu den USA noch nicht so aufgeteilt ist und sich, so wie auch in Europa, viele kleinere Unternehmen finden können.

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Andreas Stemmler, TÜV SÜD
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