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Berlin-Studie für 2020 orientiert sich an mitteldeutscher Clusterstrategie

01. September 2006


Ein Strategiepapier zur besseren Entwicklung der Region Berlin bis 2020 hat die länderübergreifende Clusterstrategie in Mitteldeutschland als positives Beispiel genannt. Die Denkschrift, die zur verbesserten Positionierung Berlins in einem neuen Europa beitragen soll, greift die Region Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen heraus als "eine der stärksten Clusterregionen, die sich in Deutschland derzeit länderübergreifend bildet". Erwähnt wird auch die erfolgreiche Verschiebung des Begriffs "Mitteldeutschland", bei dessen Nennung inzwischen fast ausschließlich das Drei-Bundesländer-Eck gemeint ist.

Als Nachbarregion Berlins wird Mitteldeutschland in dem Strategiepapier mit seinen eigenständigen Clustern hervorgehoben. Gelobt wird auch die jährliche Zukunfts- oder Kooperationskonferenz "mit weltweit besten Referenten zu Entwicklungsstrategien der Region". Die Studie geht zudem auf die enge Verzahnung von Wirtschaft und Forschung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein und spricht Mitteldeutschland sowie der Region um Prag den Status als "industrie-geprägte Wirtschaftszentren" zu.

Klaus Wurpts, Geschäftsführer des Regionenmarketing, begrüßte die in der Studie vorgestellten Anregungen: "Wir freuen uns, dass der länderübergreifende Clusterprozess als positives Beispiel für andere Regionen dient. Es wäre schön, wenn das Prinzip Mitteldeutschland bundesweit Schule machen würde."

Die 2004 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Landes Berlin in Auftrag gegebene Studie soll aus verwaltungsexterner Sicht Anregungen und Hinweise für die Entwicklung der zukünftigen Positionierung Berlins im europäischen Raum und Kontext geben. Einer der Lösungsvorschläge in kommunikativer Hinsicht sieht vor, eine gemeinsame Marketinggesellschaft nach dem Beispiel des Regionenmarketing Mitteldeutschland zu gründen und sich in Kooperation mit Potsdam nach außen und innen zu positionieren.

  • Die Studie zum Download (PDF)

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Dr. Frank Büchner, Siemens
„Wir engagieren uns hier, weil wir die Entwicklung der Region voran treiben können.”