Cluster Chemie/Kunststoffe empfängt internationale Presse
Zahlreiche Journalisten internationaler Fachmedien haben sich in dieser Woche erstmals bei einer Pressreise über das länderübergreifende Cluster Chemie/Kunststoffe in Mitteldeutschland informiert. 20 Fachmedien werden berichten.
Die vom Clustermanagement und dem Chemieparknetzwerk CeChemNet gemeinsam mit der sachsen-anhaltinischen Landesmarketinggesellschaft (LMG) organisierte Reise hatte das Ziel, die europaweit modernsten Chemiestandorte in der „Wachstumsregion Mitteldeutsches Chemiedreieck" zu präsentieren. Clustersprecher Dr. Christoph Mühlhaus von der Dow Olefinverbund GmbH informierte bei einem Hintergrundgespräch vor allem die guten Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen vor. Auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Rainer Haseloff stand den Journalisten Rede und Antwort.
Unter anderem haben Vertreter folgender Medien teilgenommen: Chemistry World (UK), European Chemical News, CHEMagazin (Tschechien), EUWID Kunststoffzeitung, Nachrichten aus der Chemie, Nachrichten der IGBCE, Chemische Rundschau, CHEManager und CHEManager Europe. Insgesamt mehr als 20 Beiträge sollen in den kommenden Wochen zum Standort Mitteldeutschland dort veröffentlicht werden. Viele Journalisten hatten die Region jahrlang nicht besucht und waren erstaunt über die schnelle Aufwärtsentwicklung.
Gesprächspartner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gaben darüber hinaus Auskunft zu drei Themenblöcken. Das Thema „Tradition und Moderne“ beweisen insbesondere die traditionellen Chemiestandorte Leuna und Zeitz mit ihren steten Modernisierungen. Als zweites Themenfeld wurde durch „Stoffverbund und Kooperationen“ die Vorreiterrolle der Innovationsstandorte Mitteldeutschlands vorgestellt. Um „Investitionen und Innovationen“ handelte es sich im dritten Themenblock, der die weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Standorte für weitere Investitionen in den Vordergrund stellte.
Die chemische Industrie und die Kunststoffverarbeitung zählen zu den bedeutendsten Wachstumsbranchen Mitteldeutschlands. Hier arbeiten global agierende Unternehmen in vorbildlicher Weise mit klein- und mittelständischen Unternehmen der Region zusammen. Eine direkte Wertschöpfungskette und ein hoher Innovationsgrad sind dem Cluster-Verbund ein besonderes Anliegen. Das sieht man unter anderem an dem hier entwickelten Chemieparkkonzept: so z.B. der Aufbau einer Infrastrukturgesellschaft wie der InfraLeuna Infrastruktur und Service GmbH am geschlossenen Chemiestandort Leuna oder der Zeitzer Standortgesellschaft, des ValuePark® Konzeptes der Dow Olefinverbund GmbH, der Öffnung des BASF Standortes Schwarzheide für Investoren oder der Chemieparkgesellschaft PD ChemiePark Bitterfeld Wolfen.
Die Vorteile der Netzwerkbildung zeigen sich in der Vielfalt der Teilnehmer. Neun universitäre sowie neun außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und fünf Kompetenzzentren mit jeweils spezifischem Profil stützen die wissenschaftliche Grundlagenforschung. Darüber hinaus sind indirekt über 400 mittelständische Unternehmen in den Clusterprozess eingebunden. Zum einen organisieren sie sich über die Ländernetzwerke der Kunststoffverarbeiter (AMZK, Polykum, PolymerMat, KuBra) sowie über fünf weitere Netzwerke und über das Netzwerk der Chemiestandorte im mitteldeutschen Chemiedreieck (www.cechemnet.de). CeChemNet wurde im Jahr 2002 mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt gegründet und sorgt z.B. dafür, dass Ansiedler am Standort schnell in die Wertschöpfungskette eingegliedert werden.

