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Frank auf mdr-Figaro: Beste Wachstumschancen

06. October 2006


Aufgrund der guten Infrastruktur, des Arbeitskräftepotenzials sowie des Wachstums der wichtigsten industriellen Kerne sieht der Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsinitiative die Region Mitteldeutschland gut aufgestellt.

Bei einem Radio-Interview in der Reihe „Nachdenken über Mitteldeutschland“ auf mdr-Figaro verwies Georg Frank besonders auf die modernen Industrieanlagen in der Region. Diese hätten zwar bisher nur wenige direkte Beschäftigungseffekte, würden jedoch im Zuliefererbereich zahlreiche Stellen schaffen. „Für jeden Job bei Bayer Bittefeld entstehen drei Jobs bei den Zulieferern“, so der ehemalige Bayer-Bitterfeld-Geschäftsführer.

Vor allem in den Wachstumsbranchen wie der Chemieindustrie oder der Solartechnik würden in den kommenden Jahren aber auch weitere direkte Stellen entstehen. Wichtig sei dafür die Forschung in Zusammenarbeit mit Hochschulen in der Region. Dieses, verdeutlichte Frank, würde die Wirtschaftsinitiative auch mit ihrem länderübergreifenden Clusterprozess forcieren.

Weiterhin forderte Frank die Landespolitik auf, erste Schritte zu einer Zusammenführung der mitteldeutschen Bundesländer zu unternehmen. Es sei „sinnvoll, zu leistungsfähigen Strukturen zu kommen“, sagte Frank. „Wir sollten jetzt schon Schritte für die Zukunft tun.“

Das komplette Interview zum Nachhören finden Sie hier.


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Lars Schulte, BOSCH
„Wir engagieren uns hier, weil wir einer starken Region ein starkes Profil geben wollen.”