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Wirtschaftsinitiative unterstützt International School

24. November 2006


Die erste und älteste internationale Schule in Mitteldeutschland ist ein wichtiger Faktor für die Ansiedlung internationaler Fachkräfte in der Region. In großem Umfang wird die Schule nun saniert und erweitert. Darin unterstützt die Wirtschaftsinitiative die Leipzig International School (LIS).

Die Schule wird vornehmlich von Familien genutzt, die aus dem Ausland nach Leipzig kommen und bei den ansässigen international aufgestellten Unternehmen beschäftigt sind. An der privaten Schule unterrichten derzeit 65 Lehrkräfte die 420 Schüler aus 36 Ländern. Der Unterricht in englischer Sprache von der Vorschule über die Grund- bis zur Sekundarschule mit international anerkanntem Abschluss bietet eine den internationalen Schulen weltweit eigene Kontinuität von Lehrplan und Philosophie.

Die Existenz der Schule in Mitteldeutschland ist ein Standortfaktor, den besonders internationale Firmen schätzen. Daher wurde die LIS seit ihrer Gründung 1991 von den Gründern der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland (damals „Regionenmarketing“) unterstützt. In der Reihe der Unternehmensvertreter, die sich sowohl für den Schulbetrieb als auch den Ausbau der LIS einsetzen, sind Christopher Smith (PricewaterhouseCoopers), Bruce DeMarcus (Mibrag GmbH), Bart Groot (ehemals Dow Olefinverbund GmbH) und Dr. Klaus-Ewald Holst (VNG - Verbundnetz Gas AG) zu nennen.

Auch Leipzig und Sachsen haben längst erkannt, dass die International School attraktiv für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort ist. „Das Vorhandensein einer internationalen Schule ist für deren Familien dabei eng an die Entscheidung geknüpft, nach Leipzig zu kommen", bestätigt Klaus Wurpts von der Wirtschaftsinitiative. Denn ein Ziel der Wirtschaftsinitiative ist es, Mitteldeutschland gerade für Talente aus aller Welt zu einem attraktiven Lebensumfeld zu machen.

Seit 15 Jahren trägt die Leipzig International School auf ihre Weise dazu bei. Sie ist für den Großraum Leipzig und die ihn umgebenden Industrieregionen eine wichtige Bildungsinstitution. „Kinder ausländischer Mitarbeiter finden hier ein schulisches Umfeld vor, das an ihre bisherige Lebenserfahrung anknüpft und weltweit anerkannte Bildungsabschlüsse bietet. Die Familien finden zudem Anschluss an eine international ausgerichtete Gemeinschaft, die ihnen die Integration und Teilnahme am täglichen Leben in Mitteldeutschland erleichtert“, betont Annemarie Webster, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der International School Leipzig.

Nachdem der LIS im Januar eine Förderzulage von ca. 8 Mio. Euro durch den Freistaat Sachsen zugesprochen wurde, gilt es, einen Teil der Finanzierung des Schulausbaus eigenständig zu erbringen. Das Bauprojekt zur Sanierung und Erweiterung des alten Schulgebäudes wurde auf ca. 12 Mio. Euro veranschlagt. Aufgabe der Träger der LIS ist es nun, den verbleibenden Betrag aufzubringen. Dies soll durch das Förderkonzeptes New Building Fund geschehen.

Seit dem Sommer 2006 laufen die Komplettrenovierung mit zusätzlichen neuen Sicherheitssystemen, Fachkabinetten für IT und die Naturwissenschaften sowie der Bau der neuen Sporthalle mit Horträumlichkeiten. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten im Herbst 2007 wird der Schulbetrieb in einem Interimsgebäude in der Löbauer Straße fortgeführt.

Weitere Informationen zur LIS und dem „New Building Fund“:
Leipzig International School
New Building Fund

Kontakt:
Annemarie Webster
Tel.: 0341-4210574


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Markus Kopp, Mitteldeutsche Airport Holding
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