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ÖHMI bietet "Allergenmanagement" für Lebensmittel

19. Januar 2007


Wie können unerwünschte allergene Stoffe in Lebensmitteln schon während der Produktion identifiziert werden? Die Antworten auf die Frage weiß Sylvia Busch von der ÖHMI Analytik GmbH aus Magdeburg.

Der Spezialist für chemische und mikrobiologische Analytik fördert den IQ Innovationspreis Ernährungswirtschaft und entwickelt zudem eigene innovative Verfahren. „Innovation ist für uns, notwendige Produkte und Dienstleistungen in enger Abstimmung mit dem Kunden zu entwickeln“, sagt Busch. Dr. Sylvia Busch ist Geschäftsführerin der ÖHMI Analytik GmbH.

In dieser Tradition untersucht ihr Team die Verträglichkeit von Lebensmitteln. Hintergrund sind Allergien, die durch „versteckte“ Allergene in der täglichen Nahrung ausgelöst werden können. Nach der novellierten Lebensmittelkennzeichnungs-Verordnung müssen Produzenten nun Zusatzstoffe mit allergenem Potenzial auf Lebensmitteletiketten kenntlich machen.

Zu diesem Zweck erforscht die ÖHMI inwieweit es bei der Produktion von Lebensmitteln möglich ist, die Rückstände allergener Stoffe zu ermitteln und mittels eigens entwickelter Methoden wie PCR (Polymerase-Kettenreaktion) und ELISA nachweisen zu können.

Die sensiblen Verfahren der ÖHMI sind erforderlich, um die Umsetzung der neuen Kennzeichnungspflicht überprüfbar zu machen und ungewollte allergieauslösende Lebensmittelbestandteile während der Produktion zu entdecken. Auf Grundlage der analytischen Ergebnisse können „kritische Kontrollpunkte“ im Produktionsbereich eindeutig identifiziert und später behoben werden.

Für die Hersteller in der Lebensmittelwirtschaft hat die neue Regelung zur Folge, dass ein durchdachtes „Allergenmanagement“ erfolgen muss. Denn auch die Lebensmittelunternehmer unterliegen dem Produkthaftungsgesetz. Sollte ein Mensch durch den Genuss eines Lebensmittels Schaden nehmen, kann der Unternehmer wegen nicht rechtsgemäßer Kennzeichnung des Produktes haftbar gemacht werden. Die Methoden und Erkenntnisse der ÖHMI ermöglichen den Lebensmittelherstellern, gesetzlichen und eigenen Anforderungen gerecht zu werden. Zudem erhöhen die Methoden PCR und ELISA die Flexibilität des Unternehmens und tragen zur Sicherung der Marktposition bei. Die ÖHMI ermöglicht somit bereits jetzt eine effiziente Produktion, die höchstmögliche Transparenz bietet.

Die ÖHMI engagiert sich bereits zum zweiten Mal als Preisstifter für den IQ Innovationspreis Ernährungswirtschaft, der jährlich mit 7.500 € in bar und einer einjährigen Mitgliedschaft in der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland prämiert wird. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15.3.2007. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier: www.iq-mitteldeutschland.de . Auch im Clusterprozess Mitteldeutschland ist die ÖHMI aktiv im Clusterboard und im NEMO-Projekt für die Entwicklung präbiotischer funktioneller Lebensmittel.

Weitere Informationen:
Liste Deklarationspflichtiger Allergene (Bundesministerium der Justiz)
Verordnung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln (Bundesministerium der Justiz)
IQ Innovationspreis Mitteldeutschland


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Thomas Nautsch, perdata
„„Wir engagieren uns in der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, weil wir damit auch in Zukunftdiesen hervorragenden Wirtschaftsstandort mitgestalten werden."”