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Wurpts stellt Clusterprozess in Berlin vor

22. Juni 2007


Wirtschaftsförderer aus ganz Deutschland interessieren sich für die länderübergreifende Clusterentwicklung in Mitteldeutschland. Nun referierte Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer beim Forschungsinstitut des Deutschen Städtetages in Berlin.

Über 40 Experten und Clustermanager aus der ganzen Republik waren am Dienstag beim Deutschen Institut für Urbanistik, einer „Tochter“ des Deutschen Städtetages in Berlin versammelt. „Ein hervorragende Multiplikatoren-Plattform“, kommentierte Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts. Angelockt hatte diese das Thema „Cluster in der Wirtschaftsförderung - vom Marketingbegriff zum Prozessmanagement".

Bei seiner Präsentation machte Wurpts aber sogleich deutlich, dass Cluster nicht „gemacht“ werden könnten, dass die Wirtschaftsinitiative dafür jedoch mit Managementmethoden der Clusterentwicklung arbeite und so von einem „Prozess“ der Vernetzung und Spezialisierung spreche. „Außerdem geht es uns um die Verbesserung der unternehmerischen Rahmenbedingungen in Mitteldeutschland“, fügte Wurpts hinzu.

Auf großes Interesse stieß die – dem Kongress-Thema entgegen gesetzte – Herangehensweise der Wirtschaftsinitiative. Es werde eben kein Prozess aus einer Marketingaktivität abgeleitet, sondern umgekehrt: „Die länderübergreifenden Cluster bilden das Wirtschaftsprofil Mitteldeutschlands“, erläuterte Wurpts. „Durch die gezielte Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen beispielsweise in der Ernährungs- oder in der Automobilindustrie erhöhen wir zugleich die Attraktivität des Standortes“, so der Manager. Dabei zeigte er gleich mehrere erfolgreiche Beispiele, wie durch das Clustermanagement neue, innovative Projekte initiiert werden konnten.

„Wie fast immer“, sagte Wurpts weiter, habe das größte Interesse der Zuhörer an der Wirtschaftsinitiative selbst gelegen. Fast ausnahmslos wurde das regionale Engagement der Mitglieder in der Standortinitiative gelobt. Dieses sei bundes- wenn nicht europaweit eine große Seltenheit und ein großes Plus für die Akzeptanz der Clusterbildung. „Unsere Mitglieder wissen: Erfolgreiche Unternehmen brauchen eine erfolgreiche Region“, erläuterte Wurpts.

Weitere Informationen:
Informationen und Programm "Cluster in der Wirtschaftsförderung"
Präsentation von Klaus Wurpts zum mitteldeutschen Clusterprozess
Website Deutsches Institut für Urbanistik
Website Deutscher Städtetag


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Ralf Irmert, Styron Deutschland GmbH
„Die engen Kontakte zu anderen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politischen Entscheidern helfen die Verankerung unseres Unternehmens in der Region weiter zu stärken. Zusätzlich ist die Darstellung als innovativer und attraktiver Arbeitgeber in Mitteldeutschland sehr wichtig, um den Fachkräftebedarf langfristig zu sichern.”