Programm für Zukunftskonferenz nimmt Kontur an
Stephan Jansen, Gründungsdirektor der privaten „Zeppelin-University Friedrichshafen“, ist der Hauptreferent zum Thema „Standortfaktor Kreativität“ am 20. November in Erfurt.
Das Programm für die diesjährige „Zukunftskonferenz Mitteldeutschland" am 20. November (ab 14 Uhr) nimmt zunehmend Kontur an. Zum Thema „Standortfaktor Kreativität - Mitteldeutschland im internationalen Wettbewerb" werden über 400 Gäste im Erfurter Kongresszentrum an der Messe erwartet. Als Hauptredner konnte der renommierte Gründungsdirektor der privaten „Zeppelin-University Friedrichshafen", Prof. Dr. Stephan Jansen, ein ausgewiesener Experte zum Thema, gewonnen werden.
Als weitere Referenten werden unter anderen Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg von der HHL - Leipzig Graduate School of Management (Handelshochschule), Prof. Dr. Dieter Rehfeld vom Institut für Arbeit und Technik (IAT) aus Gelsenkirchen, Dr. Bastian Lange vom Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig sowie Ruth Kretschmer, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Dow Olefinverbund GmbH auftreten. Darüber hinaus werden weitere Unternehmensvertreter von ihren Erfahrungen beim „Kreativitätsmanagement“ in ihren Unternehmen berichten. „Wir wollen auf die Bedeutung des Standortfaktors Kreativität sowohl für die öffentliche Hand als auch vor allem für die Unternehmen hinweisen“, erläutert Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts das Ziel der Konferenz. Kreative Lösungen seien in Unternehmen sowohl beim Innovationsmanagement als auch zunehmend bei der Personalentwicklung gefragt.
Neben einer Proklamation der Wirtschaftsinitiative sollen laut Wurpts auch die Ergebnisse zweier Studien in Erfurt präsentiert werden. Dabei gehe es einerseits um eine quantitative Analyse über die Ausprägung der „Kreativwirtschaft“ in Mitteldeutschlands Großstädten und andererseits um eine qualitative Analyse, mit der aufgezeigt werden soll, inwiefern die Mitteldeutschen tatsächlich „kreativ“ arbeiteten. „Im Wettbewerb um die besten Leute müssen wir die herkömmliche Trennung von weichen und harten Standortfaktoren überwinden“, sagt Wurpts. Hochqualifizierte Fachkräfte würden sich zunehmend an Attraktivitätskriterien des Standorts sowie der individuellen Leistungen des Arbeitgebers orientieren; die Höhe des Gehalts sei alleine häufig nicht mehr ausschlaggebend.
In den kommenden Wochen stellt die Wirtschaftsinitiative eine eigenständige Homepage für die Zukunftskonferenz ins Internet. Darüber sollen die Anmeldung für die Konferenz organisiert und nähere Informationen rund um das Thema „Standortfaktor Kreativität“ aufbereitet werden. Auch ein online-Diskussionsforum ist geplant. Für interessierte Unternehmen sollen zudem Sponsorenpakete angeboten werden.
Weitere Informationen:
Homepage der Messe Erfurt
Online-News Mai 2007 zum Thema: "Planungen für Zukunftskonferenz kommen voran"

