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"Städte müssen innovative Ideen fördern"

09. August 2007


IQ Innovationspreis Mitteldeutschland: Die Wirtschaftsinitiative bietet den großen mitteldeutschen Städten die Organisation eines eigenen, lokalen Ideenwettbewerbs an.

Die 17 größten Städten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben vor wenigen Tagen einen Vorschlag der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland zur Durchführung eines eigenen, lokalen „IQ Innovationspreis“ erhalten. Wie mit dem „IQ Innovationspreis Jena“ und dem „IQ Innovationspreis Halle“ in diesem Jahr sollen möglichst viele Städte für den ab November beginnenden neuen Wettbewerb gewonnen werden, um ihre innovativen Unternehmen mit Unterstützung der Wirtschaftsinitiative zu fördern. Die Teilnehmer der Städtewettbewerbe haben eine doppelte Gewinnchance, da sie automatisch für die Dachmarke, den „IQ Innovationspreis Mitteldeutschland“ qualifiziert sind. Hier können sich Unternehmen aus den gesamten drei Ländern sowie aus ganz Deutschland bewerben. Die Wirtschaftsinitiative bietet den Städten die Organisation und Durchführung des kompletten Wettbewerbs sowie die Bereitstellung stadtspezifischer Werbemittel an. „Durch die Bündelung auf mitteldeutscher Ebene können wir eine bessere Qualität erreichen und gleichzeitig Kosten sparen“, erläutert Projektleiterin Hanka Fischer von der Wirtschaftsinitiative.

Die von rund 50 Unternehmen getragene Wirtschaftsinitiative setzt damit ihren Kurs fort, alle großen mitteldeutschen Städte für eine länderübergreifende Zusammenarbeit zu gewinnen. Zuletzt wurde dem Städteverbund „Metropolregion“ der Vorschlag einer gemeinsamen thematischen Infobroschüre unter Einbezug aller mitteldeutschen Städte unterbreitet. „Die Zukunft der Region liegt in den großen Städten“, erläutert Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts den strategischen Ansatz. Die Städte seien nicht nur „in demographischer Hinsicht“ die wichtigsten „Pfeiler“ der Region, sondern auch die stärksten Innovationsträger. „Städte müssen innovative Ideen fördern“, lautet deshalb Wurpts’ Forderung, der er mit dem Vorschlag eines gemeinsamen Innovationswettbewerbs nachkommt.

Die Wirtschaftsinitiative selbst strebe zudem die Aufnahme weiterer Städte als Fördermitglieder an. „Je mehr an einem Strang ziehen, desto effektiver wird unsere Arbeit", sagt Wurpts.

Auch bei der Zukunftskonferenz Mitteldeutschland soll laut Wurpts nicht nur Unternehmern gezeigt werden, wie sie durch „kreatives“ Personal- oder Innovationsmanagement wettbewerbsfähiger werden können. So seien zwei Foren unter den Überschriften „Cities“ und „Szene“ ausdrücklich der Stadtentwicklung und der Förderung kreativer Milieus gewidmet. Die Wirtschaftsinitiative hat eine Studie in Auftrag gegeben, die für die größten Städte der Region die jeweilige Ausprägung der „kreativen Szene“ untersucht und wird den Städten diese Ergebnisse zur Verfügung stellen. Daran, so erläutert Wurpts, soll nach der Konferenz auf lokaler Ebene angeknüpft und an individuellen Fördermöglichkeiten gearbeitet werden. Dieses wolle die Wirtschaftsinitiative ebenso unterstützen. „Die innere Entwicklung aber auch die äußere Wahrnehmung der Region als Standort für kreative Köpfe ist der wichtigste Standortfaktor der Zukunft“, sagt Wurpts.

Weitere Informationen:
IQ Innovationspreis Mitteldeutschland
WiM-Artikel zur Zukunftskonferenz


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Axel Klug, AIR LIQUIDE Deutschland GmbH
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