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Kunststoffmagazin portraitiert Chemie-Cluster

17. August 2007


Das Kunststoffmagazin veröffentlicht im August ein Portrait des mitteldeutschen Clusters Chemie/Kunststoffe. Neben einer umfassenden Darstellung des Chemiestandortes wird der Clusterprozess der Wirtschaftsinitiative vorgestellt.

„Die Kraft der Cluster" titelt das deutschlandweit vertriebene Magazin, das 10-mal jährlich in einer Auflage von 25.000 Exemplaren erscheint. Der Sonderteil der aktuellen Ausgabe beschreibt am Beispiel der mitteldeutschen Chemiebranche, welchen Wert eine starke Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft für die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes besitzt. „Wir freuen uns, dass unsere Arbeit von Fachmedien wahrgenommen wird", sagt Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts. Das branchenübergreifende Cluster Chemie/Kunststoffe sei in seiner Entwicklung beispielhaft und gelte inzwischen als etabliert, so Wurpts weiter.

„Es ist nicht zu übersehen, dass die chemische Industrie - mit langer und großer Tradition - die Wirtschaft in Mitteldeutschland deutlich prägt und dass in dieser Region die Kunststoffindustrie in ganzer Breite rasant wächst", stellt die Kunststoffzeitung im Hinblick auf die Clusteraktivitäten fest. So hätten die rund 750 Chemie- und Kunststoffunternehmen Mitteldeutschlands ihren Umsatz im Jahr 2006 um 15% auf 18 Milliarden Euro gesteigert. Den Autoren zufolge beträgt der Anteil am Gesamtumsatz des Verarbeitenden Gewerbes in der Region damit 14 Prozent.

Im Artikel werden auch die Länder- und Fachnetzwerke wie CeChemNet, Polykum sowie Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren vorgestellt. Diese Netzwerke sieht das K-Magazin als Indikator für die ausgewiesene Exzellenz der Region als Wissenschafts- und Forschungsstandort für die Chemie- und Kunststoffindustrie. Beispielhaft genannt werden das Fraunhofer Pilotanlagen-Zentrum für Polymersynthese und -verarbeitung in Schkopau sowie das entstehende Kunststoff-Kompetenzzentrum Halle-Merseburg. Das Netzwerk Polykum, eingebunden im mitteldeutschen Cluster Chemie/Kunststoffe, sei vor allem darauf ausgerichtet, die Zusammenarbeit der Firmen untereinander sowie mit der Wissenschaft voranzubringen.

Als aktuelle Projekte des mitteldeutschen Chemieclusters nennt das Kunststoffmagazin den Anfang August veröffentlichten Clusteratlas sowie die für Herbst geplante ostdeutsche Branchenkonferenz in Leuna. „Das Zukunftscluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland" ist der Titel der 50-seitigen Broschüre, die erstmalig die Potenziale der Branche in Ostdeutschland abbildet. Die geplante Branchenkonferenz wird sich thematisch hauptsächlich mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Clustern sowie mit der Verbesserung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in den Clustern beschäftigen. Zudem präsentiert sich das Cluster im Oktober auf der weltweit größten Kunststoffmesse „K 2007" in Düsseldorf und führt im Rahmen der Messe eine eigene Veranstaltung für bis zu 100 Teilnehmer durch. Das Vorhaben wird durch das Land Sachsen-Anhalt und die Dow Olefinverbund GmbH unterstützt.

Weitere Informationen:
Website Cluster Chemie/Kunststoffe
Artikel K-Zeitung (pdf)
Artikel Process - Onine-Portal für die Chemie/Kunststoffebranche
WiM-Artikel zur Veröffentlichung des Clusteratlasses
Polykum
CeCheNet


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Dr. Stefan Müller, Miltitz Aromatics GmbH
„Mitteldeutschland hat in jeder Hinsicht das Potenzial, alte Stärke und Bedeutung wiederzugewinnen! Es ist insbesondere ein traditioneller Standort der chemischen- und die Wiege der weltweiten Riech- und Aromastoffindustrie. An diese Tradition knüpfen wir an!”