Mitteldeutschland bei Clusterkonferenz in den USA
Bei einer internationalen Clusterkonferenz im US-amerikanischen Portland stellt Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts die Entwicklungen in Mitteldeutschland vor.
Während Bundesverkehrs- und Aufbau-Ost-Minister Wolfgang Tiefensee in der kommenden Woche in den USA für Investoren in Ostdeutschland wirbt, ist auch die Wirtschaftsinitiative international aktiv. Wie schon in vergangenen Jahren präsentiert sich die private Standortinitiative mit ihrem Geschäftsführer Klaus Wurpts bei der „Global Conference“ der Vereinigung „The Competitiveness Institute“ (TCI), die in der kommenden Woche in Portland (Oregon) stattfindet. Die Konferenz gilt mit rund 600 Teilnehmern als weltweit wichtigste Plattform für Clusterinitiativen, Unternehmer, Berater und Wissenschaftler.
„Neue Ideen für die Clusterentwicklung in Mitteldeutschland“ möchte Wurpts nach eigenen Angaben mitbringen, ebenso wichtig sei es jedoch in diesem wichtigen Multiplikatorenkreis präsent zu sein und international auf sich aufmerksam zu machen. „Aus unserem Engagement sind bereits eine Studie der Harvard Business School sowie eine Veröffentlichung in einer EU-Broschüre zu Erfolgsclustern in ganz Europa entstanden“, freut sich Wurpts. Ebenso habe sich das private Engagement der Unternehmen in Mitteldeutschland schon sehr weit herumgesprochen. „Wir sind ein sehr anerkannter Gesprächspartner geworden“, sagt Wurpts.
Die Wirtschaftsinitiative hat sich derweil für die Durchführung der Konferenz im Jahr 2009 in Leipzig beworben. Die Konferenz findet jedes Jahr auf einem anderen Kontinent statt. Nach mehreren Vorentscheiden sei man nun in einer Art „Finale“ mit einem Mitbewerber aus Finnland, wie Wurpts erläutert. Die Entscheidung des internationalen TCI-Vorstands soll in den kommenden Tagen fallen. „Das wäre ein riesiger Erfolg für die Wirtschaftsinitiative und den Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland“, ist Wurpts in positiver Erwartung.
Weitere Informationen:
Homepage der TCI-Cluster-Konferenz in Portland

