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Deutsche Chemie-Konferenz in Leuna

16. November 2007


Die erste nationale „Zukunftskonferenz Chemie/Kunststoffe" war vergangene Woche in Mitteldeutschland und dem Cluster Chemie/Kunststoffe zu Gast. Rund 200 hochrangige Gäste diskutierten in Merseburg und Leuna die Rahmenbedingungen für die Branche sowie die Themen Fachkräftesicherung und Clusterentwicklung.

Die erste nationale „Zukunftskonferenz Chemie/Kunststoffe" war vergangene Woche in Mitteldeutschland und dem Cluster Chemie/Kunststoffe zu Gast.

Rund 200 hochrangige Gäste diskutierten in Merseburg und Leuna die Rahmenbedingungen für die Branche sowie die Themen Fachkräftesicherung und Clusterentwicklung. Veranstalter waren das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt sowie der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV). „Aus mitteldeutscher Sicht war die Veranstaltung ein voller Erfolg“, kommentiert Clustersprecher Christoph Mühlhaus von der Dow Olefinverbund GmbH die Veranstaltung.

Ziele waren zum einen, die Erfolgsstory der chemischen Industrie und Kunststoffverarbeitung im branchen- und länderübergreifenden Clusteransatz aufzuzeigen. Zum anderen wurde die zukünftige Gestaltung wichtiger Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung des Standorts thematisiert. Hervorzuheben seien die Bereiche Energie- und Innovationspolitik sowie der steigende Handlungsbedarf bei der Fachkräfterekrutierung, so Mühlhaus.

Die Konferenz trage laut Mühlhaus dazu bei, dass der Clusteransatz in der Politik als wesentliches Instrument nun Anerkennung finde. Insgesamt sei die Resonanz bei den Beteiligten positiv. Besonderer Dank gebühre dem Land Sachsen- Anhalt, dass ausdrücklich den länderübergreifenden und damit mitteldeutschen Clusteransatz unterstütze, betont Mühlhaus.

Eine der wichtigen zukünftigen Aufgaben für das Cluster sieht Mühlhaus darin, die KMU noch stärker in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Zudem sei es sinnvoll, den Standorteverbund zwischen den Chemieparks und -Standorten zu einem Verbund mit prägenden Schwerpunkten der Innovation weiterzuentwickeln. Auf der Konferenz wurde dementsprechend bestärkt, das mitteldeutsche Modellvorhaben und vereinbarte Prozesse gemeinsam umzusetzen. Anforderungen an die europäische Politik sollten vor allem über die Mitwirkung im ECRN (European Chemical Regions Network) formuliert werden.

Ausblickend zeige die Konferenz, so Mühlhaus, dass die positive Entwicklung der ostdeutschen Chemiebranche sich fortsetze, wenn die Kräfte der in der Region tätigen Unternehmen gebündelt würden und die Politik die Branche weiterhin bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen unterstütze. Für die Zukunft erwägt das Clusterboard thematische Konferenzen zu ausgewählten Schwerpunktthemen.

Das Cluster präsentierte sich mit einem eigenen Auftritt den Gästen aus ganz Deutschland mit Unterstützung der Wirtschaftsinitiative auf einer von der isw GmbH und der InfraLeuna GmbH organisierten konferenzbegleitenden Ausstellung zur Zukunftskonferenz. Dabei wurde auch der Clusteratlas mit der Darstellung der regionalen Unternehmen und Netzwerke verteilt. Auch die Wirtschaftsinitiative selbst war Vertreten. „Dass diese Veranstaltung der Bundesregierung in unserer Region stattfand, zeigt den Erfolg unserer Netzwerkaktivitäten“, kommentiert Geschäftsführer Klaus Wurpts, „darauf können wir stolz sein“.

Im Zusammenhang mit der Zukunftskonferenz fand eine Pressereise über die mitteldeutschen Chemiestandorte unter dem Motto: "Erfahrungen Ostdeutschlands für die Zukunft Deutschlands Chemie/Kunststoffverarbeitung - Erfolgsgeschichte mit Visionen" statt.

Weitere Informationen:
Website Cluster Chemie/Kunststoffe
Website Zukunftskonferenz Chemie/Kunststoffe


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Christian Vogel, CFH Beteiligungsgesellschaft mbh
„Mitteldeutschland ist eine starke Region, die sich zum einen noch im Aufbau befindet und zum anderen schon wieder durch viele anstehende Nachfolgeregelungen eine Umbruchphase durchlebt. Wir unterstützen Unternehmer und Unternehmen diese Anforderungen erfolgreich zu bestehen, um damit die Region zu stärken.”