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„Mitteldeutschland muß kreatives Potenzial nutzen”

23. November 2007


Mitteldeutschland muss toleranter werden und seine Kreativität besser nutzen. So lautet das Fazit der Zukunftskonferenz der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, die am vergangenen
Dienstag in Erfurt stattgefunden hat. Fotos ansehen

Über 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Medien und interessierter Öffentlichkeit diskutierten, wie attraktiv die Wirtschaftsregion Mitteldeutschland für internationale Fachkräfte ist und wie Unternehmen, Städte und Regionen durch Toleranz und Offenheit zum Wirtschaftswachstum beitragen können. Erstmals hat eine eigene Redaktion vor Ort ein aktuelles Extrablatt mit den wichtigsten Konferenzergebnissen erstellt.
(Extrablatt hier als pdf abrufen)

Neben harten und weichen Standortfaktoren, zum Beispiel einer effizienten Infrastruktur und einem attraktiven kulturellen Umfeld, werden ein tolerantes und offenes Miteinander immer wichtiger für einen Wirtschaftsstandort“, sagt Hauptredner Stephan Jansen, Präsident der Zeppelin University Friedrichshafen. Hier hätten Mitteldeutschland und Deutschland generell Nachholbedarf, erläuterte Jansen.

„Im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte gilt es, in Mitteldeutschland ein Lebensumfeld zu erschaffen, das Kreativität fordert und fördert“, betont auch Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts.In sechs Workshops zu Toleranz, Technologie, Management, Talent, Cities und Szene wurden die Standortkriterien diskutiert, nach denen hoch qualifizierte Fachkräfte heute ihr Arbeits- und Lebensumfeld auswählen. Insbesondere die Workshops zu „Talent“ und „Toleranz“ lieferten Diskussionsstoff. „Kreatives Potenzial, sei es durch eine kreative Szene oder das Querdenken eines Mitarbeiters im Unternehmen, ist enorm wichtig und wurde lange als Standortfaktor vernachlässigt“, sagt Wurpts. Das kreative Potenzial sei in Mitteldeutschland gut ausgeprägt und sollte auch selbstbewusst in die Öffentlichkeit getragen werden, so Wurpts weiter.

Weitere Informationen:
www.zukunftskonferenz-mitteldeutschland.de
Extrablatt der Konferenz (pdf)
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Ralf Irmert, Styron Deutschland GmbH
„Die engen Kontakte zu anderen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politischen Entscheidern helfen die Verankerung unseres Unternehmens in der Region weiter zu stärken. Zusätzlich ist die Darstellung als innovativer und attraktiver Arbeitgeber in Mitteldeutschland sehr wichtig, um den Fachkräftebedarf langfristig zu sichern.”