Cluster

„Clustering Efforts Have Been A Success”

29. Februar 2008


Eine EU-weite Studie bescheinigt dem Cluster Chemie/Kunststoffe Exzellenz im Ausbau seiner Wettbewerbsvorteile. Die Empfehlung lautet, diese zukünftig noch effizienter am internationalen Markt einzusetzen. Die Studie „European Cluster Mapping Project“ entstand im Auftrag der Europäischen Kommission für Unternehmen und Industrie.

Eine EU-weite Studie bescheinigt dem Cluster Chemie/Kunststoffe Exzellenz im Ausbau seiner Wettbewerbsvorteile. Die Empfehlung lautet, diese zukünftig noch effizienter am internationalen Markt einzusetzen. Die Studie „European Cluster Mapping Project“ entstand im Auftrag der Europäischen Kommission für Unternehmen und Industrie.

„There is no doubt that the clustering efforts of the 'Mitteldeutschland Industrial Initiative' have been a success in terms of building up productivity and innovation capability”, heißt es in der Zusammenfassung des Reports. Das Cluster Chemie/Kunststoffe der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland habe dazu beigetragen, einen der weltweit effizientesten Chemie-Standorte aufzubauen. „Diese guten Ergebnisse verdanken wir vor allem dem Engagement der Unternehmen“, sagt Christoph Mühlhaus, Clustersprecher Chemie/Kunststoffe und Generalbevollmächtigter der Dow Olefinverbund GmbH.

Laut Studie hätten insbesondere die gemeinsamen Anstrengungen von Politik und Wirtschaft über die Ländergrenzen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hinweg, zu Investitionen und Innovation entlang der Wertschöpfungskette geführt. Die Lösungen zur Bewältigung des Strukturwandels in der Region hätten den Standort selbst gestärkt, und wirkten als gutes Beispiel für Vergleichsregionen.

Als „best-practice“ bezeichnet die Studie zum einen die Umsetzung der Umwelt- und Sicherheitsrichtlinien, die höchsten EU-Maßgaben entspräche. Zudem sei die Integration des Fraunhofer Pilotanlagenzentrums im Dow Value Park® ein nachahmenswertes Konzept, da hier inmitten des Chemieparks, in nächster Nähe zur Industrie, an neuen Methoden und Substanzen geforscht werde. Lobend hervorgehoben wird auch der Wissenstransfer beim Bau von Chemieanlagen an anderen Standorten. Diese Wettbewerbsvorteile könnten allerdings noch stärker als Produkt oder Dienstleistung angeboten werden. Für das Know-How der mitteldeutschen Chemiebranche gebe es weltweit Absatzmärkte, so die Studie.

Die Studie betont auch die positiven Effekte der branchenübergreifenden Kooperation der mitteldeutschen Cluster Chemie/Kunststoffe, Automotive, Biotech und Energie/Umwelt. Gerade diese Schnittstellen sollten genutzt werden, um die Entwicklung von innovativen Nischen-Produkten und -Dienstleistungen zu beschleunigen. Hier gebe es durchaus weitere Potenziale zur Intensivierung der Geschäftsbeziehungen. Branchenübergreifende Kooperationen erführen noch zu wenig länderübergreifende, systematische Unterstützung.

Eine Herausforderung für die Branche sei die Ausbildung und Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte sowie die Etablierung neuer Märkte für Produkte und Dienstleistungen. Die immer komplexer werdenden internationalen Märkte würden, so die EU-Studie, zudem das Cluster- und Wissensmanagement zukünftig noch notwendiger machen.

Weitere Informationen:
Studie "Chemicals in the Central Germany Region" (in englischer Sprache)
Studie "European Cluster Mapping Project" (in englischer Sprache)
Homepage des Clusters Chemie/Kunststoffe


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Jörg Fahrenbach, Kaufmännischer Vorstand der Haema AG
„Mitteldeutschland bietet optimale Voraussetzungen: innovative Unternehmen, sehr gute Infrastruktur, hohen Wohnwert, kulturelles Angebot und gut ausgebildete Fachkräfte. Als größter unabhängiger Blutspendedienst sind wir Teil dieser Region. Wir wollen dazu beitragen, diesen regionalen Mehrwert über die Grenzen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hinaus bekannter zu machen und Mitteldeutschland noch weiter voranzubringen. ”