Cluster

Cluster IT befördert papierlose Arbeitsprozesse

28. März 2008


Das Engagement der Unternehmen im Cluster Informationstechnologie (IT) trägt Früchte. Die Unternehmer wollen das Profil der IT-Region Mitteldeutschland als Software-Industrie schärfen und setzen auf ihre Expertise im Zukunftsfeld „Serviceorientierte Architekturen“ (SOA).

Hinter dem Begriff „Serviceorientierte Architekturen“ verbirgt sich neben einem IT-Konzept, vor allem ein Managementkonzept, dass es erlaubt, Geschäftsprozesse zu optimieren, indem sie vollständig automatisiert bzw. elektronisch ablaufen, also Brüche zwischen Papier- und PC-Ablage vermieden werden. Die Herausforderung dabei ist, alle einzelnen Teile der Prozesse (Services) wieder verwendbar und flexibel untereinander einsetzbar zu machen, um Zeit und Kosten zu sparen.

„Die mitteldeutsche IT hat bereits unterschiedliche Kompetenzen im Bereich SOA“, sagt Jürgen Klaus, Prokurist und Bereichsleiter GUK bei der der GISA GmbH aus Halle, von der Prozessberatung, bis hin zu fertigen Services bzw. ganzen IT-Lösungen für Geschäftsprozesse. Diese müsse man den Kunden näher bringen und zeigen, was sich hinter SOA verbirgt und wo es wirklich Vorteile bringen kann. Zunächst gelte es, die in der Region vorhandenen Lösungen, Beratungs- und Dienstleistungsangebote zu katalogisieren und publik zu machen, denn die Expertise der einzelnen Unternehmen an einem Standort könne allen zu Gunsten gemeinsam vermarktet werden. Dann könne man gemeinsam entscheiden, welche Branchen schwerpunktmäßig am Besten bedient werden könnten.

„Am einfachsten kann man sich SOA am Beispiel einer Abrechnung vorstellen, die üblicherweise auf Papier bestätigt werden muss und anschließend dann für die Rechnungslegung genutzt wird“, erläutert Klaus. Diesen Prozess gelte es zu automatisieren, damit keine Medienbrüche mehr auftreten. Mit SOA könnten die Bestätigung der erbrachten Leistungen elektronisch ablaufen. Die Bestätigung auf Papier könne entfallen. „Das ist nur ein Beispiel von vielen, wo SOA schon zum Einsatz kommt.“ ergänzt Klaus. Das Ziel sei es, den gesamten Geschäftsprozess mit allen Partner vollständig elektronisch durchzuführen. Das mache Arbeitsprozesse im Unternehmen effizienter, ergänzt Klaus.

Engagiert in diesem Bereich des Clusters sind Vertreter der GISA (Halle), regiocom (Magdeburg), Siemens (Leipzig), synchronity (Jena) und perdata (Leipzig). Auch weitere Unternehmen, darunter it-campus (Leipzig) und T-Systems MMS (Dresden), haben ihr Interesse signalisiert.

Das Cluster steht allen IT-Unternehmen der Region offen. Darin engagieren sich Unternehmen personell und finanziell, um die länderübergreifende Region Mitteldeutschland im Wettbewerb um Fachkräfte besser wahrnehmbar zu machen. Ihr gemeinsames Motiv: Die demographische Entwicklung in Mitteldeutschland (Rückgang der Bevölkerung, Rückgang der Berufseinsteiger, Rückgang der Erwerbsfähigen und Alterung der Gesellschaft) macht es notwendig in die Region zu investieren. Damit der Standort wirtschaftlich wachsen kann, wollen auch die Unternehmen dazu beitragen die Region zu vermarkten. Nicht zuletzt, weil die benötigten hoch qualifizierten Fachkräfte ihren Job in erster Linie nach Wohnort und Lebensqualität aussuchen.

Weitere Informationen:
Website Cluster IT
Website GISA GmbH
Website regiocom GmbH
Website Siemens AG
Website synchronity GmbH
Website perdata GmbH

Ansprechpartner:
Klaus Wurpts
0341-600 18


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Dr. Helge Fänger, Serumwerk Bernburg AG
„In einer ständig globaler werdenden Welt muss auch die Wirtschaft in immer größeren Dimensionen denken und handeln. Hierzu leistet die Metropolregion Mitteldeutschland seit vielen Jahren Hervorragendes. ”