Ernährungscluster thematisiert Qualitätssicherung
Zum Thema „Qualitätssicherung“ lädt das Cluster Ernährungswirtschaft am 21. Mai ab 15:00 Uhr zum Diskussionsforum bei der ÖHMI Analytik in Magdeburg. Geschäftsführerin Sylvia Busch sieht im Qualitätsmanagement die Grundlage für langfristigen Unternehmenserfolg.
„Der Erfolg eines Unternehmens basiert auf der Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen“, sagt die Geschäftsführerin der ÖHMI Analytik GmbH, Sylvia Busch. Qualitätssicherung sei daher, besonders nach der Öffnung der EU-Binnenmärkte für die Lebensmittelindustrie zum herausragenden Thema geworden. Mit dem Diskussionsforum wollen die Veranstalter den Erfahrungsaustausch zwischen der Lebensmittelindustrie, den amtlichen Kontrollstellen (Landesamt für Verbraucherschutz) und den privaten Laboratorien und Beratern zu Fragen Lebensmittelqualität anregen und weiter vertiefen.
Auf dem Programm stehen Vorträge von Vertretern des Landesamtes für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, der SGS-ICS Gesellschaft für Zertifizierung aus Hamburg sowie der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt. Insbesondere geht es dabei um lebensmittelrechtliche EU-Vorgaben, Fördermöglichkeiten für die Branche sowie Schwerpunkte der neuen 5. Version des International Food Standard (IFS Version 5).
Die seit 1. Januar 2008 in Kraft getretene IFS Version 5 habe laut Busch ebenfalls auf die Verstärkung des Verbraucherschutzes gesetzt und aktuelle Rechtssprechungen aus Brüssel mit in das Zertifizierungsverfahren als Schwerpunkt aufgenommen. Danach verlangten die einzelnen Handelsketten von jedem Lebensmittelunternehmen, welches Eigenprodukte für den Handel herstellt eine jährliche erfolgreiche Zertifizierung nach den hohen Anforderungen dieses Standards.
Momentan seien die lebensmittelrechtlichen Vorgaben stetig im Wandel und für jedes EU-Mitgliedsland bindend. Die Vielzahl der strengen Vorgaben spiegele die Wichtigkeit der Qualitätssicherung gerade in dieser Branche dar, denn hier gehe es um Verbraucherschutz, erläutert die Expertin für Lebensmittelanalytik. Die Industrie wisse um die Sensibilität ihrer Branche. Jeder vermeintliche Lebensmittelskandal verursache erhebliche Medienaufmerksamkeit. Diese einzelnen „schwarzen Schafe“ brächten meist die ganze Branche in Missgunst.
„Angesichts der ungeheuren Produktvielfalt sowie strenger EU-Richtlinien und Zertifizierungsvorgaben ist eine sorgsame Kontrolle im Lebensmittelsektor unumgänglich um optimale Sicherheit, Gesundheit und Verbraucherschutz zu gewährleisten“, ergänzt Busch. Ein erfolgreiches Qualitätssicherungskonzept umfasse dabei sämtliche Unternehmensbereiche, wie Entwicklung, Produktion, Beschaffung und Marketing, und werde vom Management, Sicherheitsbeauftragten und von jedem Mitarbeiter getragen.
Die Teilnahmegebühr beträgt 50,00 Euro zzgl. MwSt. Interessenten können sich bis zum 15. Mai per
Fax (0391-8507137) bei der ÖHMI Analytik GmbH anmelden.
Weitere Informationen:
Cluster Ernährungswirtschaft Mitteldeutschland
ÖHMI Analytik GmbH
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