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Life Sciences präsentiert Biotech-Report in Leipzig

21. Mai 2008


Am 3. Juni präsentieren Unternehmen der mitteldeutschen Biotech Ergebnisse des jährlich erscheinenden Ernst&Young-Biotech-Reports in der BIO CITY Leipzig. Die Branche sei „auf gutem Kurs“, bestätigt Wirtschaftsinitiative- Clustersprecher Hans-Ulrich Demuth.

Gemeinsam mit der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst&Young (E&Y) laden die BIO Mitteldeutschland GmbH, biosaxony und OphthalmoInnovation Thüringen e.V. zur Vorstellung des Branchenberichtes ein. Der Report basiert auf deutschlandweiten sowie global erhobenen Daten und steht unter dem Motto „Auf gutem Kurs“. Dieses bezeichne laut Demuth recht treffend auch die Verfassung der Biotechnologie in Mitteldeutschland.

„Im großen Ganzen hat sich eine Vielzahl von Unternehmen in den letzten Monaten weiter stabilisiert“, sagt Demuth. Durch die Zuschläge in der zweiten Förderrunde im Wettbewerb „Zentren für Innovationskompetenz“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sei auch die biomedizinische Forschung in der Region weiter gestärkt worden.

Der neunte deutsche Biotechnologie-Report von Ernst&Young kommt zu dem Ergebnis, dass der Umsatz der deutschen Biotechnologie-Branche im vergangenen Jahr um sechs Prozent von 948 Millionen Euro auf 1.003 Millionen Euro gestiegen ist. Die privaten Unternehmen steigerten ihren Umsatz sogar um 15 Prozent. Trotz eines leichten Rückgangs bei der Zahl der Unternehmen von 403 auf 395 beschäftigen die deutschen Biotech-Unternehmen wieder mehr Mitarbeiter: Die Zahl der Beschäftigten ist laut der E&Y-Studie um vier Prozent von 9.748 auf 10.162 gestiegen.

Für die Forschung meldet der Report einen Anstieg der Investitionen um 16 Prozent auf 980 Millionen Euro. Vor allem bei den Medikamenten-Entwicklern wurde vermehrt in kostenintensive klinische Studien investiert. 40 Prozent der Unternehmen erwirtschaften Gewinne. Im Jahr 2004 waren es noch 29 Prozent. Profitable Unternehmen sind dabei meist in den Geschäftsfeldern der Technologieentwickler, der Diagnostik oder als Dienstleister zu finden.

Clustersprecher Demuth bescheinigt der Biotechnologie in Mitteldeutschland gute Karten für die Zukunft. Es sei ein gutes Zeichen, dass Forschungsprojekte in der Region vom BMBF-Programm „Zentren für Innovationskompetenz“ gefördert werden. Allein zwei der acht geförderten Projekte sind im Life Sciences-Bereich angesiedelt. Neben dem neuen Ansatz des molekularen Bioengineerings „B Cube“ der TU Dresden wurde auch ein Team der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgezeichnet. Die Jenaer Forscher erhielten für ihr Forschungsvorhaben „SEPTOMICS“ den Zuschlag für die Einrichtung eines Zentrums zur integrativen Sepsisforschung in der Höhe von 15 Millionen Euro.

Anmeldung:
Martin Pohle

Weitere Informationen:
Infokorb (pdf)
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