Städte-Ranking bestätigt Wirtschaftsinitiative-Strategie
Dresden, Leipzig und Chemnitz sind die großen Gewinner im fünften Großstadt-Ranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der WirtschaftsWoche. Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts sieht die Strategie der Standortinitiative bestätigt.
Im Ranking der Studie belegen Dresden und Leipzig Platz eins und zwei hinsichtlich Wirtschaftswachstum und -dynamik, Chemnitz steht auf Platz zehn, Magdeburg auf Platz 15 und Halle auf Platz 20. Im Vergleich waren 50 deutsche Großstädte. „Die gute Infrastruktur, gute Lohnkosten, Wirtschaftsfreundlichkeit am Standort sowie die dadurch bedingte hohe Investitionsquote zahlen sich zunehmend aus“, kommentiert Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts. „Der Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland kann sich sehen lassen.“
„Unsere Vision lautet, dass Mitteldeutschland im Jahr 2015 zu den attraktivsten und innovativsten Wirtschaftsregionen in Europa zählt und dynamisches Wachstum mit hoher Lebensqualität verbindet“, sagt Wurpts. Die Strategie der Wirtschaftsinitiative sei auf dieses Ziel ausgerichtet und beinhalte, sich auf die wichtigsten Städte zu konzentrieren, eine gemeinsame Vermarktung der länderübergreifenden Wirtschaftsregion Mitteldeutschland voran zu treiben und Clusterprozesse zu stärken. Das stete Wachstum in den mitteldeutschen Städten sei laut Wurpts schließlich auch auf gute Kooperation und Vernetzung zwischen Forschung, Politik, Verwaltung und Wirtschaft zurück zu führen.
Die Ergebnisse der Studie hatten ein großes Presse-Echo, das sich weiterhin positiv auf die Wahrnehmung der mitteldeutschen Wirtschaft auswirken könnte, vermutet Wurpts. So titelte Die Welt „Das Ruhrgebiet kann von Sachsen lernen“. Vom stellvertretenden Chefredakteur der WirtschaftsWoche, Michael Inacker, stammt das Zitat "Vom Osten lernen, heißt Siegen lernen".
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Im Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte zeigen sich Dresden, Leipzig und Chemnitz auf den Plätzen drei, sechs und acht gut aufgestellt. (
Details) Die Investitionsquote von Dresden, Chemnitz und Leipzig ist so gut, dass sie im Niveauranking auf den Plätzen drei, vier und sechs liegen. (
Details) In Fragen der Wirtschaftsfreundlichkeit punkten Dresden (Rang eins) und Chemnitz (Rang drei). (
Details) Insbesondere Leipzig (Rang zwei) ist stark bei Gewerbeanmeldungen. (
Details) Dass dieser Trend für ganz Mitteldeutschland gilt, bestätigt der im Herbst erscheinende Statistik-Newsletter der Wirtschaftsinitiative, der zweimal jährlich in Zusammenarbeit mit den Statistischen Landesämtern von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entsteht.
Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Neben dem Dynamikranking gibt die Studie dementsprechend Aufschluss über den wirtschaftlichen Status Quo der 50 größten deutschen Städte. In diesem „Niveauranking“ zeigen sich weitere ostdeutsche Städte auf guten Positionen, allen voran Dresden auf Platz neun. Leipzig hat sich gegenüber dem Vorjahr um elf Plätze auf den 23. Rang verbessert. Chemnitz machte 14 Plätze gut und landete auf Position 27. Diese Städte lassen viele westdeutsche Städte wie Freiburg, Bonn, Hamburg, Bremen, Lübeck und Aachen hinter sich.
Weitere Informationen:
Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und Wirtschaftswoche
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