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IQ-Gewinner LISTaR verlängert Mitgliedschaft

14. November 2008


Dirk Klugmann von der Leipziger LISTaR GmbH hat nun seine Mitgliedschaft in der Wirtschaftsinitiative unbefristet verlängert. Das Unternehmen hatte 2007 den IQ Innovationspreis im Cluster Energie/Umwelt und damit eine einjährige Mitgliedschaft gewonnen.

„Ein forschendes Unternehmen wie die LISTaR hat enorme Wettbewerbsvorteile, wenn es unterschiedlichste Partner in einem starken Netzwerk hat“, begründet LISTaR-Geschäftsführer Klugmann seine Entscheidung für die Mitgliedschaft in der Wirtschaftsinitiative. Dabei gehe es gleichsam um gute Kontakte zu Finanzinstituten und Unternehmensberatern, als auch um Zusammenarbeit in der Forschung und Entwicklung. „Unsere Messgeräte und Radars sind ein Beispiel dafür, wie innovative Produkte durch die enge Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft schneller entstehen und sich am Markt etablieren können“, erläutert Klugmann. Diese Kooperationen unterstütze die Wirtschaftsinitiative und biete Zugang zu einem starken Netzwerk. 

„Die LISTaR ist nun bereits der zweite IQ-Gewinner, den wir als reguläres Mitglied im Kreis der Wirtschaftsinitiative begrüßen“, freut sich Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts. Neben dem Vertrieb von Umwelt-Messgeräten bietet die LISTaR zudem Auftragsmessungen sowie Beratung und Machbarkeitsstudien an. Das Unternehmen wurde 2003 in Leipzig von Dirk Klugmann als Ausgründung des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung e.V. ins Leben gerufen und beschäftigt sieben Mitarbeiter. In den kommenden zwei Jahren soll weiter am Standort investiert und drei neue Mitarbeiter eingestellt werden. 

Seit dem Jahr 2007 vertreibt das Unternehmen seine Produkte auch international. So bezog das Koreanische Nationalinstitut für Umweltforschung (NIER) vergangenes Jahr die IQ-prämierte Lichtradar-Technologie. Das Wirtschaftsinitiative-Mitgliedsunternehmen BW Bank Leipzig sicherte die Finanzierung für das Geschäft ab.

Die Juroren des „IQ Innovationspreis Energie/Umwelt“ konnte das Unternehmen von „Lidar“ überzeugen. Mit dem Lichtradar lassen sich atmosphärische Parameter (beispielsweise Feinstaub oder Gase) per Fernerkundung erfassen. Die Innovation besteht darin, dass das „Lidar-System“ modular aufgebaut und mobil ist. Die kompakteste Variante besteht aus drei separierbaren Teilen von je weniger als 25 kg Gewicht und kann von einer Person in einem Kleinwagen transportiert werden. „Bei vorherigen Systemen bedeutete ‚transportabel’ einen Aufwand von 20 Zoll-Containern oder den Einsatz von Sattelschleppern“, kommentiert LISTaR-Gründer Klugmann.

Weitere Informationen:
LISTaR
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