Wirtschaftsinitiative will auf Metropolregion zugehen
Der Aufsichtsrat der Wirtschaftsinitiative hat unter Vorsitz von Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter die Erarbeitung einer Kooperationsvereinbarung mit der „Metropolregion Sachsendreieck“ beschlossen. Darin soll vor allem eine Aufgabentrennung verankert werden.
Bei seiner gestrigen Sitzung hat das Gremium der Oberbürgermeister und Industrievertreter erneut die Zusammenarbeit mit dem Städtenetzwerk „Metropolregion“ diskutiert. Letzteres hat sich in den letzten Jahren über den Freistaat Sachsen hinaus auf die drei mitteldeutschen Bundesländer ausgedehnt und deckt somit auch den Handlungsrahmen der Wirtschaftsinitiative ab.
„Viele Städte der Region sind nun in beiden Netzwerken aktiv“, sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Albrecht Schröter, „deshalb brauchen wir eine klare Aufgabentrennung und Koordination.“ Dieses soll künftig mit einer Kooperationsvereinbarung geregelt werden, die die Wirtschaftsinitiative der „Metropolregion“ vorlegen möchte.
Die Stärken und Erfolge der Wirtschaftsinitiative lägen in den Bereichen Clusterentwicklung, Innovation, Fachkräfte und Marketing, erläutert Schröter. Eine darüber hinausgehende Verwaltungskooperation der Städte sei jedoch unerlässlich für die Entwicklung Mitteldeutschlands. Die Wirtschaftsinitiative, sagt Schröter, sei zudem offen für alle Städte, die auch in der Metropolregion engagiert seien. „Es wird Zeit, dass wir alles zusammenführen und besser aufeinander abstimmen“, ergänzt er.
Weitere Informationen:
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