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Standortfaktor Toleranz

17. Juli 2009


Die Wirtschaftsinitiative unterstützt die von Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter initiierte Aktion „Kommunen gegen Rechts". „Werte wie Offenheit und Toleranz sind heutzutage wichtige Standortfaktoren“, erläutert Vereinsvorsitzender Georg Frank.

Vor kurzem erhielten 72 Oberbürgermeister aus den drei mitteldeutschen Bundesländern Post von Schröter, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsinitiative ist. „Es ist an der Zeit, dass wir, die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Städte in Mitteldeutschland, gemeinsam etwas unternehmen, um den Rechtsradikalen zu sagen, dass bei uns kein Platz für sie ist, dass sie nicht willkommen sind.“, heißt es in dem Schreiben.
 
Schröter möchte mit dem Schreiben eine Aktion „Kommunen gegen Rechts“ anregen. Danach sollen bei einem Auflauf Rechtsextremer in einer Stadt die Bürgermeister und Oberbürgermeister aus der ganzen Region zusammen kommen und gemeinschaftlich dagegen demonstrieren. „Außerdem sollten wir die Einwohner unserer Heimatstädte auffordern, mit uns gemeinsam dort zu demonstrieren, wo sich Nazis ausbreiten wollen“, schreibt Schröter. „Gemeinsam können wir es schafften, dass es den Neonazis keinen Spaß mehr macht, in den Städten Mitteldeutschlands aufzutreten.“
 
Die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland unterstützt den Aufruf. „Nicht nur im internationalen Standortwettbewerb um Investoren und Talente, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Region aus sich heraus sind kulturelle Offenheit und Toleranz heute sehr wichtige Standortfaktoren“, erläutert der Erste Vorsitzende, Georg Frank. „Ein gemeinsames Vorgehen der Kommunen ist ein sehr wichtiges Signal aus der Region, das wir gerne verstärken wollen“, sagt Frank. „Wir wünschen, dass die Aktion erfolgreich wird.“

Download:
Brief von Albrecht Schröter, OBM der Stadt Jena, Juni 2009

Weitere Informationen:
Nachricht: Wurpts fordert mehr Toleranz in Mitteldeutschland
Nachricht: „Region muss Toleranz und Kreativität fördern”
Nachricht: Offenheit und Toleranz entscheiden über Standortqualitäten


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Markus Kopp, Mitteldeutsche Airport Holding
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