Chemie/Kunststoffe erhält EU-Förderung
In Zusammenarbeit von mehreren europäischen Partnerregionen sollen Innovationsprojekte vorangetrieben werden. Clustersprecher Christoph Mühlhaus sieht „gute Voraussetzungen, um die branchenübergreifende Nutzung von Kunststoffen europäisch zu vernetzen“.
Die Europäische Union (EU) fördert das Projekt „ChemClust“ mit insgesamt zehn Mitgliedsregionen aus Europa für die nächsten Jahre mit 1,34 Millionen Euro. Für das von der Wirtschaftsinitiative unterstützte Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland übernimmt das Wirtschaftsministerium aus Sachsen-Anhalt die Führungsrolle in dem Konsortium.
Ziel von „ChemClust“ ist es, die Innovationskapazität der europäischen Chemiecluster durch stärkeren internationalen Erfahrungsaustausch und Kooperation zu stärken. Die Chemieregion Sachsen- Anhalt übernimmt dabei die Aufgabe, die Entwicklung von Chemieparks zu „knowledge sites“ in einem europäischen Innovationsstandortverbund voran zu treiben.
„Das Cluster Chemie/ Kunststoffe Mitteldeutschland hat damit gute Voraussetzungen, seine innovative Themen der branchenübergreifenden Nutzung von Kunststoffen in der Kooperation von Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen europäisch zu vernetzen“, erläutert Sprecher Mühlhaus. „Zusätzlich ergeben sich neue Herausforderungen durch den Anspruch, mit Braunkohle und Biomasse einheimische Rohstoffe wirtschaftlich nutzbar zu machen.“
Neben dem mitteldeutschen Cluster sind die Regionen Asturien (Spanien), Masowien (Polen), Tartu (Estland), Cheshire und Tees Valley (beide Großbritannien), Novara (Italien), Limburg (Niederlande) sowie die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein beteiligt. Bereits vor kurzem erhielt das Projekt des Clusters zum Ausbau der Chemie-Logistik nach Mittel- und Osteuropa („ChemLog“) die Zusage einer EU-Förderung.
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Cluster Chemie/Kunststoffe
"ChemLog"
Nachricht: „Gerade jetzt ist das Cluster gefordert“
Nachricht: „Alternative Rohstoffe benötigt“
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