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„Innovationskraft macht Hoffnung“

06. August 2010


Die vielen hochwertigen Bewerbungen für den IQ Innovationspreis stimmen Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts zuversichtlich, wie er in seiner Kolumne für die neue Ausgabe des „Regional-Journal für Mitteldeutschland“ REGJO schreibt.

Hoffnung für Mitteldeutschland mache „die anhaltende Innovationskraft kleinerer und mittlerer Unternehmen“, schreibt Wurpts. „Jahr für Jahr bildet sich hier ein neuer deutscher Mittelstand heraus.“ Der Anteil ostdeutscher Unternehmen mit neuen Produkten am Markt – insbesondere in den strukturbestimmenden regionalen Clustern – sei in den drei mitteldeutschen Ländern zum Teil höher als in den westlichen Bundesländern.

Dies  verdeutlichten die 126 Bewerbungen um den diesjährigen IQ Innovationspreis Mitteldeutschland, bei denen nicht die Quantität, sondern auch die Qualität gestimmt habe. Sie zeigten, „dass die Unternehmen die Zukunftsmärkte im Blick haben und marktorientiert agieren“, so Wurpts.

Weiter heißt es im Orignialtext: „Am meisten Zuversicht stiftet sicherlich der diesjährige Hauptpreisträger, das Biotech-Unternehmen Probiodrug. Man stelle sich vor: Das zukünftige Mittel gegen die Alzheimer-Krankheit wurde in Mitteldeutschland entwickelt. Immerhin: An Tieren konnten die Hallenser Forscher ihren neuartigen Therapie-Ansatz bereits nachweisen, das hat noch keiner vor ihnen geschafft. Ab dem Jahr 2012 soll der neue Ansatz erstmals am Menschen getestet werden, so dass in sechs bis acht Jahren ein Medikament zur Verfügung stehen könnte.

Neben dieser herausragenden, weit über die Region hinweg wahrgenommenen Innovation, machen aber auch die Gewinner aus den übrigen Clustern Mitteldeutschlands Hoffnung. So wurde in Jena ein neuartiges Konzept für die Rahmengestaltung für zukünftige Elektroautos vorgestellt, das den schwierigen Spagat zwischen Sicherheitsanforderungen und Gewichtsreduzierung meistert und in einem Jahr für unter zehntausend Euro auf der Straße stehen soll.

Dank eines neuen Verfahrens zur Qualitätskontrolle von Silizium-Wafern, das im sächsischen Freiberg entwickelt wurde, können künftig in der Solar- und der Mikrochip-Industrie erhebliche Qualitätsverbesserungen und Kosteneinsparungen erzielt und somit die Cluster in Mitteldeutschland insgesamt vorangebracht werden.

In Halle wurde die weltweit leistungsstärkste Ultraschall-Parabolsonde zur Ermittlung von Leckagen in Rohrsystemen entwickelt, in Jena gewann ein Verfahren, mit dem Linsen oder Spiegel auf eine weltweit einmalige Genauigkeit von weniger als ein Nanometer (zehn Millionstel Millimeter) geschliffen werden können, und eine Lichtensteiner Firma hat eine Softwarelösung zur Gebäudeautomation entwickelt, mit der erstmals sämtliche in Gebäuden integrierte, elektronisch kommunizierende Endgeräte wie Heizungen oder Klimaanlagen unabhängig vom Hersteller miteinander verbunden werden können, um so Energiekosten zu sparen.“

Wurpts‘ Beitrag schließt mit : „Und so weiter und so fort… - Genügend Grund zur Hoffnung in Mitteldeutschland…“

Artikel zum Download:
"Innovationskraft macht Hoffnung"

Weitere Informationen:
Regional-Journal für Mitteldeutschland
IQ Innovationspreis Mitteldeutschland
Nachricht: IQ-Preis für Alzheimer-Therapie
Nachricht: „Zügig in ein marktreifes Produkt umsetzen“
Nachricht: Countdown für die IQ-Finalisten 2010 

Ältere Artikel der REGJO Kolumne:
"Neue Chancen für Mitteldeutschland" Ausgabe 02/09
"Standortfaktor Kreativität" Ausgabe 03/08
"Standort im Dreiklang" Ausgabe 02/08
"Prinzip Regionale Verantwortung "Ausgabe 01/08
"Standortfaktor Toleranz" Ausgabe 03/07
"Das Ende der Gießkanne" Ausgabe 02/07


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Lars Schulte, BOSCH
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