Cluster

Erfolgreicher Zwischenstand für Solar-Spitzencluster

21. Januar 2011


Das Spitzencluster „Solarvalley Mitteldeutschland“ hat erfolgreich die Zwischenbewertung durch das Bundesforschungsministerium absolviert. „Das ist ein positives Signal für den Standort Mitteldeutschland“, so Prof. Dr. Georg Frank, Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer.

Zwei Jahre nach dem Beginn der Förderung haben die fünf deutschen Spitzencluster der ersten Runde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ihre Fortschrittsberichte vorgelegt und sich am 12. Januar 2011 der Zwischenbewertung durch die unabhängige Jury gestellt. „Die Cluster sind auf einem guten Weg. Wesentliche Kursänderungen sind nicht erforderlich,“, so die Einschätzung des Juryvorsitzenden Prof. Andreas Barner zur der bisher geleisteten Arbeit der Spitzencluster in der ersten Wettbewerbsrunde.

Im Rahmen der Bewertung wurden alle im Fortschrittsbericht des Spitzencluster „Solarvalley Mitteldeutschland“ aufgeführten neun Verbundprojekte mit insgesamt 98 aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen durch die Jury bestätigt. Damit ist die Finanzierung aller Vorhaben auch für die 2. Projektphase des Spitzenclusterwettbewerbs gesichert.

„Wir freuen uns über diese Entscheidung. Wir sind überzeugt, dass das Konzept des Solarvalley Mitteldeutschland dazu beiträgt, die Weichen auf einen Wechsel in der Energiestrategie zu stellen und die Photovoltaik als bedeutende Energietechnologie dieses Jahrhunderts zu etablieren“, erklärt Dr. Hubert Aulich, Sprecher des Spitzenclusters „Solarvalley Mitteldeutschland". So verkürzt sich laut dem jetzt vorgelegten Fortschrittsbericht das ursprünglich für 2015 geplante Ziel der Netzparität unter anderem durch die Forschungsaktivitäten des Spitzenclusters voraussichtlich um zwei Jahre.

Foto: Dr. Hubert Aulich, PV Crystalox

„Im Zentrum unserer gemeinsamen Anstrengungen steht weiterhin das Ziel, Solarstrom wettbewerbsfähig zu machen. Dies gelingt in einem anspruchsvollen Strategiekonzept, in dem Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung eng verzahnt an der Erreichung des gemeinsamen Ziels arbeiten“, ergänzt Dr. Peter Frey, Geschäftsführer der Clustergeschäftsstelle Solar Valley GmbH. Für die nächsten Jahre gelte es, die Innovationen durch anspruchsvolle Forschungsprojekte voranzutreiben, so Dr. Peter Frey weiter. So sind für die zweite Wettbewerbsphase neue Projekte für die Integration von Photovoltaik-Bauteilen in Gebäudefassaden geplant.

Zum Spitzencluster „Solarvalley Mitteldeutschland“ gehören 29 Unternehmen, neun Forschungseinrichtungen und vier Universitäten in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zu den Partnern zählen unter anderem weltweit führende Hersteller wie Bosch, Schott, PV Crystalox, Q-Cells und SMA sowie Ausrüster wie Jenoptik, Roth und Rau, Jonas und Redmann. In dem weltweit einzigartigen Netzwerk von Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten die Partner daran, Produkte und Produktionstechnologien der Photovoltaik zu optimieren. Dazu werden die grundsätzlichen Fragestellungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von kristallinen und Dünnschicht-Silizium-Solarmodulen bearbeitet und die Überführung in die Produktion vorbereitet.

Weitere Informationen:
BMBF-Spitzenclusterwettbewerb
Solarvalley Mitteldeutschland
Nachricht: Sonnenstrom wird preiswerter
Nachricht: Deutsche Cluster wollen sich vernetzen


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Dr. Percy Dahm, arvato Systems perdata GmbH
„Wir engagieren uns in der Metropolregion Mitteldeutschland, weil wir damit auch in Zukunft diesen hervorragenden Wirtschaftsstandort mitgestalten werden.”