LANXESS wird Mitglied der Wirtschaftsinitiative
Der Spezialchemie-Konzern LANXESS ist der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland beigetreten. „Damit konnten wir erneut ein strukturbestimmendes Unternehmen der Region für unsere gemeinsamen Ziele gewinnen", freut sich Prof. Dr. Georg Frank.
LANXESS engagiere sich mit seinem Werk in Bitterfeld bereits seit Jahren in und für Mitteldeutschland, so Prof. Dr. Frank, 1. Vorsitzende der Wirtschaftsinitiative. „Angesichts dieser gelebten Verantwortung gegenüber der Region ist der Beitritt zu unserer Initiative ein logischer Schritt, um gemeinsam für die Stärkung des Standortes Mitteldeutschland zu arbeiten", erklärt Prof. Dr. Georg Frank weiter. Darüber hinaus sei mit der Aufnahme des Spezialchemie-Konzerns Bitterfeld als wichtiger Standort des Clusters Chemie/Kunststoffe jetzt mit einem weiteren, innovativen Unternehmen in der Wirtschaftsinitiative vertreten.
Die Bedeutung eines prosperierenden Umfeldes für sein Unternehmen unterstreicht Dr. Gerold Schade, Geschäftsführer der IAB Ionenaustauscher GmbH, einem hundertprozentigen Tochterunternehmen der LANXESS AG: „Mitteldeutschland ist eine Region mit hohem Bildungsniveau, guter Infrastruktur, zentraler Lage in Europa und hoher Kompetenz bei Forschung und Entwicklung - aussagekräftige Standortfaktoren, die für ein innovatives Unternehmen wie LANXESS wichtig sind." Die Wirtschaftsinitiative unterstütze diese Stärken und engagiere sich nachhaltig für diesen qualitativ hochwertigen Wirtschaftsstandort, begründet Dr. Gerold Schade den Beitritt.
LANXESS beschäftigt aktuell an 45 Produktionsstandorten in 24 Ländern rund 14.850 Mitarbeiter. Das Kerngeschäft des Konzerns bilden die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Hightech-Kunststoffen, Hochleistungs-Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. Am Standort Bitterfeld produziert LANXESS mit rund 100 Mitarbeitern jährlich circa 30.000 Tonnen Ionenaustauscher-Harze der Marke Lewatit. Hier betreibt der Spezialchemie-Konzern die größte und weltweit modernste Anlage für monodisperse Ionenaustauscher-Technologie. Die kleinen Polymerperlen finden weltweit unter anderem in der Wasseraufbereitung, der Energieerzeugung, der Mikroelektronik, im Trinkwasserbereich oder bei der Lebensmittelaufbereitung Anwendung.
Derzeit errichtet LANXESS in Bitterfeld ein neues Werk für Membran-Filtrationstechnologie zur Wasseraufbereitung. Die Anlage wird in Kürze für eine Pilotierungs- und Entwicklungsphase angefahren, gegen Ende dieses Jahres werden nach aktueller Planung die ersten Produkte auf den Markt kommen. Durch die Investition in Höhe von rund 30 Millionen Euro sollen langfristig 200 Arbeitsplätze geschaffen werden.
In der Wirtschaftinitiative für Mitteldeutschland engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen sowie Kammern und Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der traditionsreichen Wirtschaftsregion Mitteldeutschland.
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Lanxess
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