Beste Bedingungen für Studenten
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM Halle und die Hochschule Merseburg bauen ihre Zusammenarbeit aus. „Die Kooperation stärkt den Ausbildungs- und Wissenschaftsstandort Mitteldeutschland", freut sich Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Jörn-Heinrich Tobaben.
Der Kooperationsvertrag zwischen dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM Halle und der Hochschule Merseburg (FH) dient dem Ziel, die praxisbezogene Ausbildung von Studierenden, den Berufseinstieg von Absolventen sowie die anwendungsorientierte Forschung nachhaltig zu fördern und auszubauen. Gegenstand der Vereinbarung ist die Ausbildung von Studierenden, insbesondere auf dem Gebiet der physikalischen Technik und Mikrosystemtechnik mit den Fachthemen Mikrostrukturierung und Mikrostrukturdiagnostik. Zukünftig ist darüber hinaus auch eine Zusammenarbeit im Bereich Kunststofftechnologie geplant.
„Genügend Nachwuchs in den Ingenieur- und Technikwissenschaften wird für die regionale wirtschaftliche Entwicklung entscheidend sein. Dafür bündeln wir unsere Kompetenzen und schaffen bestmögliche Ausbildungsbedingungen", erklärt Professor Matthias Petzold, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IWM.
„Das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland sieht die Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM Halle als wichtigen Baustein zur weiteren Profilierung der Hochschule Merseburg auf dem Gebiet der Kunststofftechnik und Materialwissenschaft", bekräftigt auch dessen Sprecher Dr. Christoph Mühlhaus.
Foto: Prof. Matthias Petzold, Fraunhofer IWM
„Die Erfahrungen des Innovationsforums zeigen, dass Mitteldeutschland bereits über vielfältige Kompetenzen auf dem Gebiet dieser Hybridtechnologie verfügt“, erklärt Prof. Dr. Georg Frank, 1. Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative. Die Ergebnisse des Innovationsforums würden dazu beitragen, die Zukunftstechnologie qualitativ und quantitativ noch stärker in den Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen der Region zu verankern, so Prof. Dr. Frank weiter.
Die Zusammenarbeit konzentriert sich dabei zunächst auf die Studierenden des Bachelor- und Masterstudiengangs »Mechatronik, Industrie und Physiktechnik«. Mit dem vom Fraunhofer IWM zur Verfügung gestellten Mini-Rasterelektronenmikroskop können die Studierenden die Mikrostruktur von Werkstoffen in hoher Auflösung untersuchen, die Vorcharakterisierung von Proben für die Transmissionselektronenmikroskopie testen sowie den Einsatz des Gerätes für industrielle Aufgabenstellungen trainieren. „Mit diesem Gerät haben wir die Möglichkeit, unsere Studierenden optimal auf Tätigkeiten im Bereich der physikalischen Technik, der Mikrosystemtechnik und der Mikrotechnologien vorzubereiten und damit der Industrie, aber auch wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem Fraunhofer IWM in Halle den Nachwuchs zu sichern. Nicht zuletzt haben bereits gut 20 unserer Absolventen für das Fraunhofer IWM gearbeitet oder tun es noch", berichtet Georg Hillrichs, Professor für Physik und Mikrosystemtechnik, der dieses Gerät im Rahmen der Lehre einsetzen wird. Dazu hinaus bietet das Fraunhofer IWM den Studierenden die Möglichkeit im Rahmen von Projekt- und Abschlussarbeiten an Forschungsvorhaben mitzuarbeiten. Diese Arbeiten werden von IWM-Wissenschaftlern sowie den Professoren der Hochschule Merseburg (FH) gemeinschaftlich betreut.
Foto: Prof. Georg Hillrichs, Hochschule Merseburg
Weitere Informationen:
Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM
Hochschule Merseburg

