Cluster

Nachhaltige Lösungen mit Licht

21. October 2011


Die Nutzung des Lichts ist eine der zukünftigen Leittechnologien des 21. Jahrhunderts. Mit dem Einsatz optischer Lösungen im Rahmen grüner und ressourcenschonender Technologien beschäftigte sich die Zukunftskonferenz "Green Photonics" und die CoOPTICS-Jahrestagung in Jena.

Auf der Konferenz, die am 18. und 19. Oktober 2011 im JenTower stattfand, diskutierte der Referatsleiter für Forschungsförderung des Thüringer Wirtschaftsministeriums, Dr. Hans-Helmut Große, mit Experten aus Industrie und Forschung über die Chancen grüner Technologien. Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Umweltschutz werden zu immer wichtigeren Standortfaktoren für Regionen und Unternehmen. Dem Licht und dessen Nutzung – also der Optik und Photonik– kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

„Beispiele für die nachhaltige Nutzung von Licht – Green Photonics – gibt es viele“, betont Professor Andreas Tünnermann, Mitorganisator der Veranstaltung und Direktor des Jenaer Fraunhofer-Instituts. „Das reicht von der Nutzung des Sonnenlichts zur Energieerzeugung bis hin zur ressourcensparenden Produktion mit Laserlicht.“ Auf der Konferenz diskutierten Vertreter der Optischen Industrie sowie Thüringer Forschungseinrichtungen die Potenziale von Green Photonics und stellen konkrete Forschungsprojekte vor.

Als internationaler Gast der Konferenz sprach Professor Raymond Kostuk, Experte des US-amerikanischen Optoelektronik-Verbandes OIDA, über die Potenziale von Green Photonics, insbesondere auf dem Gebiet der Optoelektronik. Weitere Gastredner waren Dietmar Ratzsch, Geschäftsführer der Jena-Optronik GmbH, sowie Jan Hamkens, Geschäftsführer der Docter Optics GmbH, die zu den Themen Umwelt-Monitoring bzw. energie- und ressourceneffizienter Optikproduktion sprachen.

In einem zweiten Teil der Konferenz wurden die Ergebnisse der Clusterinitiative CoOPTICS im Rahmen ihrer zweiten Jahrestagung vorgestellt. „Die Projekte sind sehr innovativ und vielfältig. Es geht um intelligente Lichtquellen, neuartige Endoskope und Diagnosesysteme sowie um Sensoren für die Lebensmittelsicherheit.
Die bevorstehende Kommerzialisierung der Projektergebnisse wird zu weiterem Wirtschaftswachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen am Standort beitragen.“, so Mike Böttger, Geschäftsführer der CoOPTICS GmbH. Die Clusterinitiative will die Region Thüringen dabei unterstützen, zum Innovationsmotor für Optische Technologien in Europa und zum Zentrum für Aus- und Weiterbildung in den Optischen Technologien zu werden. Derzeitig arbeiten circa 30 Unternehmen und fünf Forschungseinrichtungen in acht hochkarätigen Technologieprojekten zusammen.

Weitere Informationen:
Innovationscluster "Green Photonics"
Potenzialanalyse "Green Photonics in Thueringen"
Cluster CoOPTICS - Cooperate in Optics


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Andreas Otter, Deloitte Leipzig
„Die Wirtschaftsinitiative bündelt einzigartig die wirtschaftlichen Interessen für die Entwicklung.”