Bergner dankt Wirtschaftsinitiative
Dr. Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer diskutierte beim Mitteldeutschen Abend über zukünftige Herausforderungen beim Aufbau Ost.
„Die neuen Bundesländer haben sich in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten wirtschaftlich gut entwickelt. Dieser Erfolg ist neben der staatlichen Hilfe vor allem den Unternehmen und den dort arbeitenden Menschen zu verdanken. Um sich zukünftig den Herausforderungen der Demografie und des globalen Wettbewerbs noch besser zu stellen, kommt es auf Innovationen und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und der Politik in den Regionen an. Ich danke der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, dass sie diese Zusammenarbeit so vorbildlich organisiert. Die Bundesregierung wird diesen Weg auch weiterhin unterstützen“, versicherte Christoph Bergner zum Auftakt der Veranstaltung im Virtual Development and Training Centre VDTC des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF vor rund 70 Mitgliedern der Wirtschaftsinitiative und Gästen aus ganz Mitteldeutschland.
Im Mittelpunkt der anschließenden Diskussion standen die notwendigen Anpassungsstrategien im Hinblick auf die demografische Entwicklung und die sich daraus ergebende Fachkräfteproblematik für die regionalen Unternehmen, die ab 2013 geltenden Übergangsregelungen für Ostdeutschland bei der EU-Struktur- und Kohäsionsförderung sowie die gezielte Förderung von Innovationen und technologischen Wachstumskernen.
Foto (v.l.n.r.): Axel Klug (Wirtschaftsinitiative), Dr. Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer und Dr. Lutz Trümper (Oberbürgermeister Magdeburg)
„Die heute diskutierten Themen zeigen: Mitteldeutschland steht angesichts sich verändernder Rahmenbedingungen vor neuen und großen Herausforderungen. Sie erfolgreich zu meistern, kann nur im ständigen und offenen Dialog zwischen den Verantwortlichen in EU, Bund, Ländern und regionaler Wirtschaft gelingen“, erklärt Axel Klug, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. Oberstes Ziel der gemeinsamen Anstrengungen müsse es sein, die richtigen Weichen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Ost- und Mitteldeutschlands zu stellen. „Denn wettbewerbsfähige Unternehmen und sich selbst tragende Wirtschaftstrukturen bilden die unabdingbare Grundlage für eine erfolgreiche Region, die den Menschen attraktive Perspektiven bietet“, so Axel Klug weiter.
Foto: Axel Klug, Wirtschaftsinitiative
„Die Stärkung der heimischen Wirtschaft ist eines der wichtigsten Anliegen der Kommunalpolitik. Zu den großen Herausforderungen der kommenden Jahre gehört es, weitere Investoren in die Stadt zu holen und gut ausgebildeten Fachkräften möglichst frühzeitig Perspektiven und Chancen in der Landeshauptstadt zu vermitteln. Gleichzeitig möchten wir künftig verstärkt regionale Potentiale bündeln und auf interkommunale Zusammenarbeit setzen. Die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland unterstützt eine solche Entwicklung und ist damit eine optimale, länderübergreifende Aktionsplattform für den traditionsreichen Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland.“, erklärte der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg Dr. Lutz Trümper im Rahmen des Mitteldeutschen Abends.
Foto: Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister Magdeburg
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