Cluster

Biotechnologische Robotiksysteme im Visier

13. Januar 2012


Mit "Biotechnologischen Robotiksystemen" stand ein neues Forschungsthema im Zentrum der jüngsten Sitzung des Clusterboards Biotechnologie Life Science. Außerdem bekannten sich die Mitglieder zur Fortsetzung der überregionalen Clusteraktivitäten nach 2012.

Bei der Tagung, die in den Räumen der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland in Leipzig stattfand, präsentierte Dr. Andreas Karguth, Geschäftsführer der TETRA Gesellschaft für Sensorik, Robotik und Automation mbH aus Ilmenau, die Grundlagen für neuartige Automatisierungssysteme. Mit diesen kann besser und kostengünstiger als bisher Robotertechnologie für hohe Qualitätsanforderungen in der Biotechnologie adressiert werden.
Im Rahmen eines für 2012 beschlossenen Clusterprojektes zur Anwendung von leichter Robotiktechnologie in der Biopharmazie und Biotechnologie sollen weitere Anwendungsmöglichkeiten identifiziert und eine neue Klasse von Assistenzrobotern entwickelt werden.
Erste Ideen zur Umsetzung wurden bereits gemeinsam mit der Saaten-Union Biotech GmbH in Gatersleben sowie dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig diskutiert. „Mit diesem neuen Arbeitsgebiet beweisen wir als Netzwerk, das wir sehr verschiedene Branchen wie Feinmechanik, Gerätebau und die Biotechnologie in kommerziell interessanten Technologien integrieren können.“, so Clustermanager Martin Pohle.

Ebenfalls Thema der Clusterboard-Sitzung waren die weiteren, für 2012 geplanten Projekte des Clusters. So werden sich im April erstmals mehr als 12 Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf einem gemeinsamen Messestand auf der Fachmesse ANALYTICA in München präsentieren.
Mit Blick auf die notwendige neue Finanzierungsrunde ab September 2012 drückte das Clusterboard seinen ausdrücklichen Wunsch nach einer Fortsetzung der überregionalen Arbeit aus. „Von dieser Sitzung ging von allen Seiten ein Bekenntnis zur Fortsetzung der überregionalen Clusterarbeit aus.
„Unsere Ziele für das kommende Jahr sind klar: Sicherung der weiteren Finanzierung und noch stärkere Ausrichtung auf effizienten Technologietransfer.“, stellt Clustersprecher Prof. Dr. Hans-Ulrich Demuth fest.

Foto: Martin Pohle, medways e.V.

Breiten Raum soll deshalb die Stärkung des Technologietransfers von der Forschung in die Wirtschaft einnehmen.
Das Cluster will dazu die Zusammenarbeit mit Hochschulen auf eine neue Grundlage stellen,
um künftig frühzeitig kommerziell verwertbare Forschungsergebnisse zu identifizieren.


Foto: Der Ingenieur Andreas Karguth zeigt ein erstes Ideenmodell für den zukünftigen Kletter-Roboter "Klettermaxe"


Weitere Informationen:
Cluster Biotechnologie – Life Science Mitteldeutschland
TETRA GmbH


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Andreas Otter, Deloitte Leipzig
„Die Metropolregion bündelt einzigartig die wirtschaftlichen Interessen für die Entwicklung.”