Metropolregion Mitteldeutschland-Kulturregion

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Kulturregion

Mitteldeutschland ist seit weit über 3.000 Jahren ein Ort der Hochkultur: Damals entstand die „Himmelsscheibe von Nebra“ als älteste konkrete Darstellung des Firmaments. Auch durch die folgenden Jahrhunderte prägte diese Region die europäische Kultur- und Geistesgeschichte. 1517 begann hier mit Martin Luther die weltweite Reformation. Die mit Goethe, Schiller und Herder verbundene „Weimarer Klassik“ beeinflusste eine ganze Kulturepoche. Eine besondere Beziehung hat Mitteldeutschland zur Musik: Johann Sebastian Bach, Georg-Friedrich Händel, Georg Philip Telemann, Richard Wagner und Kurt Weill schufen hier Werke von epochaler Bedeutung. Heute ist Mitteldeutschland mit über 30 öffentlichen Theatern und mehr als 800 Museen die Heimat einer höchst lebendigen Kulturszene. Ob für junge deutsche Literatur, progressive Labels für elektronische Musik oder eine Kunstszene, die seit einigen Jahren auch weltweit für Aufsehen sorgt.

 

Welterbestätten in Mitteldeutschland

GRAFIK Bauhaus

Das Bauhaus und seine Stätten

Die Bauhausstätten in Dessau und Weimar wurden 1996 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Dazu zählen das „Haus am Horn“ in Weimar sowie die „Hochschule für Gestaltung“ und die „Meisterhäuser“ in Dessau. Sie stehen beispielhaft für eine Architektur, die zwischen 1919 und 1933 revolutionäre Ideen der Baugestaltung und Stadtplanung durchsetzte und die Architektur des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat.

GRAFIK Wittenberg

Luthergedenkstätten

Die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg wurden 1996 als Kulturerbe der Menschheit anerkannt, da sie einen bedeutsamen Abschnitt in der menschlichen Geschichte repräsentieren und als authentische Schauplätze der Reformation von außergewöhnlicher universeller Bedeutung sind. Dazu zählen Luthers Geburts- und Sterbehaus in Eisleben sowie die Lutherhalle, das Melanchtonhaus, die Stadt- und die Schlosskirche in Wittenberg.

GRAFIK Weimar

Klassisches Weimar

Das Ensemble „Klassisches Weimar“ gilt als einzigartiges Zeugnis für die Kulturepoche der bürgerlichen Aufklärung um 1800 – der Weimarer Klassik. Diese Epoche zeichnete sich aus durch Weltoffenheit, universellen Bildungsanspruch und humanistisches Streben, was die kulturelle Entwicklung nachwirkend beeinflusste. Zu den 11 Denkmälern, welche das Welterbe-Ensemble bilden, zählen dabei Goethes und Schillers Wohnhäuser, die Herderstätten, das Stadtschloss, das Wittumspalais, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, der Park an der Ilm, der Schlosspark Belvedere, die Schlösser und Schlossparks in Ettersburg und Tiefurt und die Fürstengruft mit dem Historischen Friedhof.

GRAFIK Dessau-Wörlitz

Gartenreich Dessau-Wörlitz

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz wurde im Jahr 2000 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen, da es in herausragender Weise die philosophischen Prinzipien der Aufklärung mit der Landschaftsgestaltung, Kunst, Erziehung und Wirtschaft verbindet. Es erstreckt sich auf etwa 150 km² und zeigt Einflüsse der englischen, französischen, italienischen und niederländischen Gartenbaukunst. Bedeutende Bauwerke sind unter anderem der Venustempel, das Pantheon, das Schloss oder die Luisium-Anlage. 

GRAFIK Wartburg

Wartburg (Eisenach)

Die Wartburg bei Eisenach wurde 1999 in die Welterbeliste aufgenommen. Ausschlaggebend dabei war ihre Bedeutung als Denkmal der feudalen Epoche in Mitteleuropa sowie ihre Verknüpfung mit kulturellen Werten verschiedener Epochen. So übersetzte Martin Luther hier das Neue Testament ins Deutsche. Darüber hinaus ist sie mit dem Sängerkrieg, der heiligen Elisabeth und dem Fest der Burschenschaften verbunden. Aufgrund ihrer Lage an der ehemaligen innerdeutschen Grenze gilt sie zudem als Symbol für deutsche Integration und Einheit.

GRAFIK Quedlinburg

Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg

Die Quedlinburger Altstadt wurde 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Sie stellt ein außergewöhnliches Beispiel für eine europäische Stadt des Mittelalters dar. Mit ca. 1300 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten und einer Reihe von Jugendstilbauten gilt Quedlinburg als eines der größten Flächendenkmäler Deutschlands. Besonders herauszuheben sind dabei das Schloss und die Stiftskirche St. Servatii.

GRAFIK Muskauer Park

Parkanlage Muskauer Park (Bad Muskau)

Im Juli 2004 wurde der Muskauer Park als gemeinsames polnisch-deutsches Kulturerbe in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Er wurde von 1815 bis 1844 an beiden Ufern der Neiße errichtet und beeinflusste als harmonisches Gartenkunstwerk die Landschaftsarchitektur in Europa und Amerika. Zudem gilt die Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland bei der Wiederherstellung und Pflege des Parks nach 1989 als Vorzeigeprojekt internationaler Denkmalpflege und als Beispiel für die deutsch-polnische Aussöhnung.

GRAFIK Nationalpark Hainich

Nationalpark Hainich (Bad Langensalza)

Der Nationalpark Hainich in Thüringen ist Teil der grenzüberschreitenden Naturerbestätte „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“. Diese setzt sich zusammen aus deutschen Buchenwäldern in Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen, welche seit dem Jahr 2011 die bereits unter UNESCO-Status stehenden zehn Gebiete in der Slowakei und der Ukraine ergänzen. Die fünf deutschen Wälder gelten als die wertvollsten verbliebenen Reste naturnaher Tiefland-Buchenwälder, die es weltweit nur noch in Deutschland gibt, sowie als einzigartige Mittelgebirgs-Buchenwälder.

Zitate

Dr. Viola Hahn
Stadt Gera

"Wirtschaft, Bildung und Weltoffenheit sind die Quellen unserer 777-jährigen Stadt Gera. An diese Wurzeln wollen wir anknüpfen. Von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland versprechen wir uns neue Impulse, um vor allem den Wirtschafts- und Bildungsstandort Gera zu stärken, aber auch für Verkehr, Tourismus und Kultur."

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