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Infraleuna gewinnt Fußballcup der Wirtschaft

07. Juli 2006


Bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld hatte die Mannschaft der InfraLeuna Infrastruktur und Service GmbH am Samstagnachmittag die meiste Energie: Das Team setze sich beim 3. Fußballcup der mitteldeutschen Wirtschaft im Endspiel gegen den Sieger von 2004, „Liga Pro“ von der Linde AG, durch.

Insgesamt 20 Unternehmens-Mannschaften aus den drei mitteldeutschen Bundesländern haben bei der dritten Auflage des Turniers der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland mitgemacht. Zwei Frauen pro Team, lautete auch in diesem Jahr die Quotenregelung. Das Team der Mibrag GmbH konnte sich in der Vorrunde gar mit drei Frauen auf dem Platze souverän ohne Punktverlust durchsetzen und bekam dafür am Ende den „Innovationspreis“ überreicht.

Nach Ende der vier Vorrunden-Gruppen wurde ab dem Viertelfinale in der Nachmittagshitze im Hauptstadion des künftigen Zweitligisten FC Carl Zeiss Jena gespielt. Die Sanitäter hatten glücklicherweise einen ruhigen Tag und auch die Schiedsrichter mussten lediglich einmal zur Karte greifen. Ein Leipziger Team war mit der großzügigen Schiedsrichterhaltung nicht zufrieden. Das Gegner-Team von der Mibrag blieb aber äußerst gelassen und erhielt dafür den von der InfraLeuna gesponsorten Fair-Play-Preis im Wert von 250 Euro.

Der große Wanderpokal wurde am Ende vom neuen Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter überreicht. Der SPD-Politiker war erst wenige Stunden zuvor feierlich in sein Amt eingeführt, wollte aber mit einer seiner ersten Amtshandlungen deutlich machen, wie wichtig ihm das Thema Mitteldeutschland ist. „Damit hat unser dritter Fußballcup einen wunderbaren Abschluss gefunden“, freut sich Projektleiterin Annett Ampler. „Jetzt gilt es, für das nächste Jahr in Halle zu trainieren.“

Ergebnisse im Überblick
1. Platz: InfraLeuna Soccers (InfraLeuna GmbH)
2. Platz: LiGaPro (Linde AG)
3. Platz: Running GP (GP Günter Papenburg AG)
Fair-Play-Preis: LiGaPro  (Linde AG)
Innovationspreis: MIBRAG Lions (MIBRAG mbH)


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Dr. Frank Büchner, Siemens
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