Ostthüringen lobt erstmals IQ Innovationspreis aus
Ab sofort können Unternehmen aus der Region erstmals im Wettbewerb um den IQ Innovationspreis Ostthüringen ihre Kräfte messen. Dazu unterzeichneten Dr. Norbert Vornehm, Oberbürgermeister der Otto-Dix-Stadt Gera, als Vertreter der beteiligten Gebietskörperschaften Ostthüringens und Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, heute im Geraer Rathaus den IQ-Lizenzvertrag.
Die Stadt Gera, die Stadt Jena, der Landkreis Greiz und der Landkreis Altenburger Land schreiben gemeinsam den lokalen Wettbewerb für die Region Ostthüringen aus. „Unter der Dachmarke IQ Innovationspreis Mitteldeutschland heben wir unseren seit 12 Jahren in Ostthüringen vergebenen Innovationspreis auf eine qualitativ höhere Stufe“, freut sich Geras OB Dr. Norbert Vornehm. „Der IQ Preis hat über die Region hinaus große Ausstrahlungskraft. Das ist für alle teilnehmenden Firmen allein schon ein immenser Imagegewinn."
Wurpts hat die Erfahrung gemacht, dass öffentliche Aufmerksamkeit weitaus wichtiger für die Unternehmen sein kann als Preisgelder. „Vorjahresgewinner haben bestätigt, dass die gewonnene Mitgliedschaft im Unternehmensnetzwerk der Wirtschaftsinitiative viele neue Kontakte gebracht hat“, sagt der Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer. Zudem bekämen Pressearbeit und Marketing durch die renommierte IQ-Trophäe einen kräftigen Schub. IQ stehe beim Wettbewerb für „Innovations-Quotient“. Der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland sei bundesweit der erste länderübergreifende Ideenwettbewerb, der von der Wirtschaft einer Region getragen werde und sich auf deren Wachstumsbranchen konzentriere. Mit über 150 eingereichten Bewerbungen pro Jahr habe er sich innerhalb von drei Jahren zum erfolgreichsten Ideenwettbewerb in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entwickelt. Unternehmern, Gründern, Studenten und Wissenschaftlern biete der Wettbewerb die Chance, sich am Markt zu etablieren. Als Dachmarke binde der Preis die lokalen Innovationspreise der IQ-Partner ein, erläutert Wurpts.
Auf die Gewinner warten eine IQ-Trophäe, eine einjährige Mitgliedschaft in der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und eine von den Oberbürgermeistern und Landräten signierte Urkunde. Eine unabhängige Jury ermittelt aus allen Wettbewerbsbeiträgen die beste Innovation Mitteldeutschlands als Gesamtpreis. Auf mitteldeutscher Ebene werden für ausgewählte Branchen zusätzliche Preise verliehen. Bewerber aus Jena nehmen zudem automatisch am Lokalpreis „IQ Jena“ teil.
Allgemeine Teilnahmevoraussetzung: Ein Bezug zu den regionalen Branchen Automotive, Biotechnologie - Life Sciences (inklusive Optik/Medizintechnik), Chemie/Kunststoffe, Ernährungswirtschaft, Energie/Umwelt und Informationstechnologie (IT). Bewerber aus Ostthüringen haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich im Bereich der Optischen Technologien/Medizintechnik zu bewerben. Bewerbungen aus diesem Cluster gehen automatisch im Cluster Biotechnologie - Life Sciences auch in den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ein. Bewerbungen sind bis zum 15. März 2008 möglich. Mehr Informationen zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen gibt es im Internet unter www.iq-mitteldeutschland.de und www.mitteldeutschland.com.
Weitere Informationen:
www.iq-mitteldeutschland.de
www.mitteldeutschland.com
www.gera.de
www.jena.de
www.landkreis-greiz.de
www.altenburgerland.de
Artikel der Ostthüringer Zeitung vom 07.01.2008 zum Thema
Pressemitteilung der Stadt Gera zum Thema

